Mars unterstützt Assistenzhunde für traumatisierte Soldaten
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Wohltätigkeitsschwimmen in Leverkusen
Bremen/Leverkusen, 15. September 2016 – Noch sind Asta und Easy tapsige Labrador-Welpen, neugierig und für jeden Unfug zu haben. Zum Abschluss ihrer mehrjährigen Ausbildung sollen sie gut trainierte Assistenzhunde sein, die ihre Herrchen in heiklen Situationen unterstützen. „Soldaten, die mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) aus einem Auslandseinsatz zurückkommen, haben meist große Probleme, sich wieder im deutschen Alltag zurechtzufinden“, sagt Benno Schmidt, Oberstleutnant der Reserve und zweiter Vorsitzender des Vereins ‚H.I.T – Hundegestützte Interventionen bei Trauma‘. „Viele Betroffene leiden unter Flashbacks, Albträumen und einem belastenden Gedankenkarussell. Sie trauen sich nicht mehr unter Menschen und verzweifeln an ihren Erinnerungen. Ein normales Familienleben ist dann kaum noch möglich.“
Assistenzhunde, wie Asta und Easy es werden sollen, können in solchen Fällen enorm helfen. „Ein gut ausgebildeter Hund gibt den Tagen Struktur, er vermittelt Sicherheit, gibt der Familie ein Zusammengehörigkeitsgefühl und erkennt, wann sein Halter eine Auszeit braucht“, sagt Schmidt. Um die Ausbildung der beiden Labradore und weiterer Hunde zu finanzieren, hat sein Verein bereits zum dritten Mal zu einem Solidaritätsschwimmen in den Sportpark Leverkusen geladen. Engagierte Sportler zogen dort Runde um Runde, um Spenden zu erschwimmen.
Ein Großteil des eingebrachten Geldes kommt auch in diesem Jahr von ‚Zukunft Heimtier‘, einer Initiative der deutschen Tochter Mars Petcare von Mars, Inc. „Der Verein ‚H.I.T.‘ setzt sich ebenso wie wir dafür ein, dass Menschen von den positiven Effekten von Hunden profitieren“, sagt Kristina Richter, Sprecherin der Initiative ‚Zukunft Heimtier‘. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir mit unserer Spende die Ausbildung von Assistenzhunden für traumatisierte Soldaten unterstützen können.“
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Datum: 15.09.2016 - 17:49 Uhr
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