N24-Emnid-Umfrage zu Koalitionen und K-Frage: Wähler bevorzugen Neuauflage der Großen Koalition / Mehrheit kann sich Koalition von Union und AfD nicht vorstellen / Merkel eher Wunschkanzlerin
ID: 1404035
Koalitionsmöglichkeiten im Bund befeuert. Wäre Rot-Rot-Grün auch eine
Alternative nach der Bundestagswahl? Würde die Union zur Not auch auf
die AfD zugehen?
In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage wünschen sich 33
Prozent der Befragten am ehesten eine Neuauflage der großen
Koalition. Nur 25 Prozent der Deutschen favorisieren Rot-Rot-Grün. 15
Prozent der Befragten hätten am liebsten eine schwarz-grüne
Regierung, 9 Prozent sind für eine Koalition von Union und AfD.
Allerdings können sich die meisten Deutschen nicht vorstellen,
dass die CDU/CSU mit der AfD in eine Regierungskoalition eintreten
würde - 81 Prozent der Befragten halten das für ausgeschlossen. Nur
13 Prozent der Deutschen können sich eine "schwarz-schwarz-blaue"
Koalition nach der Bundestagswahl vorstellen.
Eine Koalition der SPD mit der Linken halten dagegen viele Wähler
auf Bundesebene für möglich: 49 Prozent der Deutschen können sich
vorstellen, dass die Bundes-SPD mit der Linkspartei koalieren wird.
Bei den SPD-Wählern können sich das sogar 65 Prozent der Befragten
vorstellen. 38 Prozent der Deutschen (und 21 Prozent der SPD-Wähler)
halten ein solches rot-rotes-Szenario für ausgeschlossen.
Der liebste nächste Bundeskanzler wäre den Deutschen noch immer
die amtierende Bundeskanzlerin - und das sogar mit steigender
Tendenz: 35 Prozent der Deutschen hätten Angela Merkel am liebsten
erneut als Kanzlerin (im August waren es nur 33 Prozent). Horst
Seehofer (CSU) büßt an Beliebtheit ein - nur noch 16 Prozent sehen in
ihm den Wunschkanzler (August: 20 Prozent). Winfried Kretschmann
(Bündnis 90/Die Grünen) wäre für 14 Prozent der Lieblingskandidat im
Kanzleramt (August: 13 Prozent). SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar
Gabriel landet mit 13 Prozent auf dem letzten Platz, holt aber auf
(August: 9 Prozent).
Frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle N24/ Emnid.
Feldzeit: 21.09.2016
Befragte: ca. 1.000
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Datum: 23.09.2016 - 12:11 Uhr
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