Weinkritiker Stuart Pigott:
"Deutsche Winzer sind Gewinner des Klimawandels"
ID: 1406248
gestiegene Qualität deutscher Weine und den Preis für eine gute
Flasche und verrät, warum für ihn Rheinhessen Aufsteiger unter den
deutschen Anbaugebieten ist und Franken sein Geheimtipp
Für den britischen Weinkritiker Stuart Pigott zählt Deutschland zu
den Top-Weinanbau-Regionen der Welt. "Deutschland genießt heute
wieder einen Ruf, den es schon einmal hatte", sagte Pigott im
Interview mit DB MOBIL (Ausgabe 10/2016, EVT 30. September). "Vor 50
oder 100 Jahren gehörten vor allem die Mosel-Weine zu den besten der
Welt."
Ein wichtiger Faktor für die gestiegene Qualität sei die
Erderwärmung. "Deutsche Winzer sind generell die Gewinner des
Klimawandels", versicherte Pigott. "Das letzte miese Jahr war 1987.
Seitdem, also seit fast 30 Jahren, werden die Trauben mehr oder
weniger immer reif, weil es warm genug ist. Ein guter Winzer kann
also jedes Jahr guten Wein machen."
Wie viel Geld man als Verbraucher für eine Flasche Wein ausgeben
solle, lasse sich nicht pauschal beantworten. "Es gibt keinen
Zusammenhang zwischen Preis und Qualität", erklärte der Weinkritiker.
Auch ein Discounter-Wein für 2,99 Euro könne gut sein. "Aber wenn sie
auf der Suche nach einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sind,
empfehle ich Ihnen: Kaufen Sie bei einem Jungwinzer, der stark im
Kommen ist, aber noch nicht bekannt genug, um entsprechende Preise zu
verlangen." Bereits die Preisklasse um sechs Euro biete
"sensationelle Qualität". Die ganz teuren Weine seien dagegen meist
nur ein Kult-Phänomen. "Eine kleine Gruppe von Sammlern möchte einen
ganz bestimmten Wein und prügelt sich um jede Flasche." Das treibe
die Preise in die Höhe. "Einige dieser Weine schmecken sehr gut,
andere gefallen mir überhaupt nicht."
Unter den deutschen Anbaugebieten sieht Pigott Rheinhessen als
Aufsteiger. "Vor 20 Jahren wurde dort Masse produziert, günstige
Konsumweine. Heute hat Rheinhessen sehr gute trockene Weine." Sein
Geheimtipp ist Franken. "Dort ist eine neue Winzergeneration am Werk,
die unglaublich dynamisch arbeitet und tolle trockene Weine
produziert", erläuterte der 56-Jährige gegenüber DB MOBIL. "Doch die
Qualität wird noch total verkannt - die Region leidet unter einem
altmodischen Image."
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Joachim Haack
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Datum: 29.09.2016 - 10:30 Uhr
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