Vorsorge im Unglücksfall: So sichern sich die Deutschen ab
ID: 1408263
etwas zustößt? Wie meistert sie die finanziellen Herausforderungen
von Lebensunterhalt bis hin zu Verbindlichkeiten? Die
Absicherungsmöglichkeiten sind vielfältig - doch wofür entscheiden
sich die Deutschen? Eine repräsentative forsa-Studie im Auftrag von
CosmosDirekt (1) hat das herausgefunden.
Die beliebtesten Vorsorge-Policen
Der plötzliche Tod eines Familienmitglieds reißt nicht nur eine
emotionale Lücke - auch finanziell kann der Verlust Hinterbliebene
belasten. Mehr als die Hälfte der Deutschen (55 Prozent) hat sich
daher für eine Versicherung mit Todesfallsumme entschieden. 38
Prozent setzen eine Rentenversicherung mit Hinterbliebenenschutz zur
Existenzsicherung der Angehörigen ein. 36 Prozent der Befragten
nutzen ihre Kapitallebensversicherung als Absicherung und 26 Prozent
eine Risikolebensversicherung. "Die Risikolebensversicherung ist die
effektivste Form der Hinterbliebenenabsicherung. Nur sie ermöglicht
eine bedarfsgerechte Absicherung zum bezahlbaren Preis", sagt Silke
Barth, Vorsorgeexpertin von CosmosDirekt.
Geldanlage als "sichere Bank"
45 Prozent der Deutschen setzen auf größere Geldanlagen wie
Aktien, Fonds, Sparbücher oder Immobilien. "Wie auch immer man für
die Hinterbliebenen vorsorgt - die Summe sollte dem Drei- bis
Fünffachen des Bruttojahreseinkommens zuzüglich laufender Kredite
entsprechen", rät Silke Barth. "Da sich der Bedarf kurzfristig
ergeben kann und sich die benötigte Summe allein durch Sparen kaum
aufbringen lässt, bietet eine Versicherung den günstigeren
Risikoschutz."
Der Vorsorge-Klassiker
Auch das Testament ist für 28 Prozent der Befragten eine
Vorkehrung zur Existenzsicherung. Eine Vorsorgevollmacht besitzt fast
jeder Dritte (31 Prozent), 18 Prozent haben eine Sorgerechtserklärung
getroffen. Es empfiehlt sich, die Vermögensverteilung möglichst
frühzeitig zu regeln. Es sollte festgelegt werden, wer wie viel
bekommt oder wer das Vermögen Minderjähriger verwaltet. Auch das
Sorgerecht lässt sich von Eltern vorab festlegen. Das ist
insbesondere dann von Bedeutung, wenn für diese wichtige Aufgabe
mehrere Verwandte infrage kommen.
Ohne Versicherung steigt das Risiko
Laut Studie haben 11 Prozent der Deutschen bisher keine
Vorkehrungen zur Existenzsicherung ihrer Familie getroffen. Wer seine
Angehörigen allerdings versorgt wissen möchte, sollte seine
Versicherungen regelmäßig auf Aktualität überprüfen und zeitnah über
Änderungen - zum Beispiel beim Beziehungsstatus - informieren. Sonst
besteht das Risiko, dass im Unglücksfall der aktuelle Partner
finanziell leer ausgeht. "Bei Versicherungen gilt - unabhängig von
dem, was das Testament oder die Erbfolge vorsieht - wer tatsächlich
als Bezugsberechtigter beim Versicherer eingetragen ist", erklärt
Silke Barth.
(1) Bevölkerungsrepräsentative Studie "Wer, wenn nicht ich? -
Verantwortung in Deutschland" des Meinungsforschungsinstitut forsa im
Auftrag von CosmosDirekt. Im Juni 2016 wurden in Deutschland 2.000
Personen ab 18 Jahren befragt.
Bei Übernahme des Originaltextes im Web bitten wir um
Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/faktencheck-existenzsicherung
Informationen rund um CosmosDirekt gibt es im Internet unter
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Datum: 05.10.2016 - 09:56 Uhr
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