Große Konzerne brauchen Wissensnetzwerke: Fraunhofer-Ausgründung macht der endlosen Suche im Intranet ein Ende
Das Intranet großer Unternehmen ist oft überfüllt und unübersichtlich. Mitarbeiter finden die gesuchten Informationen nur schwer. Die Software für Wissensmanagement ConWeaver hilft mit seiner semantischen Suchmaschine, Licht ins Dunkel zu bringen. Mit ConWeaver werden unterschiedliche Datenbanken, Dateien und Ordner in einem Wissensnetz so verknüpft, dass der Mitarbeiter mit nur einer Suchanfrage alle gewünschten Informationen und die dazu logischen Verknüpfungen erhält. Das Spin-off der Fraunhofer-Gesellschaft, die ConWeaver GmbH, wurde Anfang des Jahres gegründet und konnte als Kunden schon Unternehmen wie Mercedes Benz oder Fresenius Medical Care gewinnen.
ConWeaver GmbH(firmenpresse) - Die ConWeaver-Lösung zum Wissensmanagement in Unternehmen entstand aus einem Forschungs- und Entwicklungsauftrag von Bilfinger Berger an die Fraunhofer-Gesellschaft: Der internationale Bau- und Dienstleistungskonzern wollte, dass das im Konzern vorhandene Know-how für neue Aufträge tatsächlich verfügbar wird. Bei 60.000 Mitarbeitern weltweit in mehreren Unternehmenszweigen, deren Daten auf unzähligen Servern und in 16 verschiedenen Datenbanken lag, keine leichte Aufgabe.
60.000 Mitarbeiter bei Bilfinger Berger benötigen nur noch eine Suchanfrage
Die Lösung war „tore“, ein System, das automatisch ein Wissensnetzwerk innerhalb des Unternehmens aufbaute: Alle Datenquellen wurden nicht nur verknüpft, sondern für die semantische Suche aufbereitet. Jetzt ist der Suchbegriff, der in die Suchmaschine eingegeben wird, nicht mehr entscheidend. Mit nur einer Suchanfrage werden Ergebnisse in mehreren Sprachen u.a. nach Ansprechpartnern, Projekten und Dokumenten strukturiert ausgegeben. Damit ist das Wissen des Unternehmens jetzt auffindbar.
Sucht ein Ingenieur etwa nach „Brandschutz im Tunnelbau“, werden auch Treffer angezeigt, die das Suchwort nicht enthalten, aber den passenden Kontext haben, wie beispielsweise Berichte über abgeschlossene Projekte mit ähnlicher Problemstellung. Gleichzeitig identifiziert das System Experten im Unternehmen, die für eine Projektleitung in Frage kommen.
Nach erfolgreichem Abschluss des Bilfinger Berger-Auftrags war den Forschern klar, dass sie die Lösung für ein Problem gefunden hatten, das eigentlich alle großen Konzerne haben: Wissen innerhalb eines Unternehmens tatsächlich zugänglich zu machen. Folgerichtig gründeten die beteiligten Entwickler am 1. Januar 2009 die ConWeaver GmbH. Sie ist für die weitere Entwicklung und den Vertrieb des Systems zuständig.
Starkes Wachstum gibt den Gründern recht: Namhafte Kunden haben den Nutzen erkannt
Im Juli beteiligte sich die Fraunhofer-Gesellschaft mit zehn Prozent an der ConWeaver GmbH: „ConWeaver hat technologischen Vorsprung mit vielversprechendem Potential“, so Peter Wittmann von der für die Beteiligung verantwortlichen Fraunhofer Venture. „Wir sind daher zuversichtlich, dass das Jahr 2010 erfolgreich für Conweaver verlaufen wird.“ In der Tat konnte die ConWeaver GmbH im ersten Geschäftsjahr weit schneller wachsen, als es die Zahlen des Business-Plans vorgesehen hatten. Denn für Unternehmen bedeutet der Einsatz von ConWeaver, dass der Wissensaustausch im Unternehmen viel effizienter wird. Abläufe werden schneller und die Kundenbetreuung besser. Das überzeugte Konzerne wie Mercedes Benz (Konstruktionsbereich) oder Fresenius Medical Care (Internationales Controlling), auf die ConWeaver-Lösung zu setzen.
Echter Wettbewerbsvorteil: Relevante Informationen im Unternehmen rasch finden
„Mit unserer intelligenten Suchmaschine werden relevante Daten viel schneller verfügbar. Vor allem aber findet der Mitarbeiter auch Informationen, die für ihn wichtig sind, nach denen er aber gar nicht gesucht hatte“, sagt Dr. Thomas Kamps, Geschäftsführer der ConWeaver GmbH, „unsere Kunden haben somit einen klaren Wettbewerbsvorteil, weil sie schneller und kompetenter auf Anfragen reagieren können.“ An die Stelle der Syntax-Suche, wie man sie von Suchmaschinen wie Google kennt, tritt in Zukunft die Suche im Wissensnetz des Unternehmens. ConWeaver führt automatisch alle Daten und Dokumente eines Unternehmens ohne System- und Medienbrüche zusammen und erschließt ihren Inhalt für eine hochqualitative und unternehmensspezifische Suche. Die Inhalte von Datenbanken werden ebenso eingebunden wie Informationen aus unstrukturierten Dokumenten aller Art. ConWeaver kombiniert innovative sprachverstehende und schlussfolgernde Verfahren aus der künstlichen Intelligenz und dem maschinellen Lernen mit Best-Practise-Standards aus der Datenintegration und dem sogenannten Information Retrieval. Dabei ändert sich für den User nichts: Er bedient ein simples Suchmaschinen-Interface, das die Ergebnisse strukturiert präsentiert.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Über ConWeaver:
Die ConWeaver GmbH, ein Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung, der weltweit führenden Einrichtung für angewandtes Visual Computing, entwickelt und vermarktet Softwareprodukte für die automatische Integration von Unternehmensdaten und die intelligente semantische Suche. Die ConWeaver-Technologie ermöglicht die automatische Integration und Erschließung der Unternehmensdaten in ihrer ganzen Vielfalt. Dabei gehen die semantischen Kontexte der erfassten Daten in deren Vernetzung mit ein und können auf diese Weite für eine effiziente Suche genutzt werden. Zu den Kunden von ConWeaver gehören international agierende Unternehmen wie Bilfinger Berger AG, Daimler AG und Fresenius Medial Care Deutschland GmbH. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.conweaver.de
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Datum: 30.11.2009 - 12:05 Uhr
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