Frauen wollen keine Vorzugsbehandlung im Job (FOTO)
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(ots) -
Vor zehn Monaten wurde die gesetzliche Frauenquote eingeführt. Das
Gesetz soll Frauen und Männern gleiche Teilhabe an Führungspositionen
in Wirtschaft und Verwaltung sichern. Es verpflichtet Arbeitgeber,
das jeweils unterrepräsentierte Geschlecht - in der Regel Frauen -
stärker zu berücksichtigen. Doch nur 35 Prozent der weiblichen
Beschäftigten in Deutschland finden es gut, wenn ein Geschlecht
bevorzugt wird, um für ausgeglichene Quoten zu sorgen. Die Mehrheit
lehnt demnach solche Regelungen ab. Auch wenn nach wie vor bei
gleicher Qualifizierung Männer bei der Stellenbesetzung bevorzugt
würden (76 Prozent). Die Ergebnisse stammen aus dem aktuellen
Randstad Arbeitsbarometer. In Deutschland wurden im Rahmen der
Online-Umfrage rund 400 Arbeitnehmer zum Thema "Gleichberechtigung
von Männern und Frauen im Berufsleben" befragt.
Hört die Gleichbehandlung beim Gehalt auf?
In den Unternehmen hat sich zu diesem Thema bereits einiges getan.
Die Mehrheit der weiblichen Befragten ist der Meinung, dass Frauen
und Männer in ihrem Unternehmen gleichbehandelt werden (77 Prozent).
Das gilt erstaunlicherweise auch bei der Bezahlung (71 Prozent),
geben die Arbeitnehmerinnen im Rahmen der Befragung an. Zudem würden
beide Geschlechter gleich stark bei einer Promotion (63 Prozent)
unterstützt.
Frauen wollen Chefs und keine Chefin
Bei Führungspositionen gibt es allerdings noch keine
Ausgewogenheit. Die Mehrheit dieser Stellen ist mit Männern besetzt.
Bei 73 Prozent aller befragten Beschäftigten in Deutschland ist der
direkte Vorgesetzte ein Mann. Das entspricht auch der Präferenz der
Arbeitnehmer. 75 Prozent der Männer arbeiten lieber für Männer. Was
überraschend ist: Bei den Frauen trifft das genauso zu. 59 Prozent
der weiblichen Befragten bevorzugen einen Chef statt einer Chefin.
Über das Randstad Arbeitsbarometer
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad
Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern
vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer
zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.
Über Randstad Gruppe Deutschland
Mit durchschnittlich rund 57.000 Mitarbeitern und 500
Niederlassungen in rund 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 1,97
Milliarden Euro (2015) ist die Randstad Gruppe der führende
Personaldienstleister in Deutschland.. Randstad bietet Unternehmen
unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben
der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe
unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services,
Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen
passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer
Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung
unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung
sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für
Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und
Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als
Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000
einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als
Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten
Branche diente. Randstad ist seit rund 45 Jahren in Deutschland aktiv
und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem
Gesamtumsatz von rund 19,2 Milliarden Euro (Jahr 2015), über 500.000
Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 4.400 Niederlassungen in rund
40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister
weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch
die Unternehmen GULP, Randstad Managed Services und Randstad
Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der
Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.
Pressekontakt:
Randstad Deutschland Pressestelle
Helene Schmidt
Helfmann-Park 8
65760 Eschborn
Fon 0 61 96 / 4 08-17 01
Fax 0 61 96 / 4 08-17 75
E-Mail: helene.schmidt@randstad.de
www.randstad.de
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Datum: 10.10.2016 - 10:15 Uhr
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