Schwachstelle Projektabwicklung: Maschinenbauer tun sich mit Großaufträgen schwer

Schwachstelle Projektabwicklung: Maschinenbauer tun sich mit Großaufträgen schwer

ID: 1413469
(ots) - Schneller, größer, komplexer - das Geschäft der
Maschinen- und Anlagenbauer ändert sich nachhaltig. Nicht mehr eine
einzelne Maschine wird von den Kunden gewünscht, sondern gleich der
Aufbau von schlüsselfertigen, einsatzbereiten Gesamtanlagen. Immer
schneller müssen die Unternehmen die Großprojekte abwickeln, so
fordern es nicht mehr nur Automobilhersteller, sondern auch die OEMs
aus anderen Branchen. Viele mittelständische Maschinenbauer können da
noch nicht mithalten, wie Marktanalysen der Unternehmensberatung
Staufen zeigen.

Seit Jahren verlagern OEMs immer mehr Aufgaben auf ihre
Zulieferer. Dieser Trend verstärkt sich derzeit noch einmal durch die
zunehmende Vernetzung von Maschinen und Anlagen. Systeme und
Schnittstellen müssen im Zeitalter der Digitalisierung miteinander
kompatibel sein. Die OEMs bestellen daher zunehmend komplette
Fertigungsstraßen aus einer Hand. Doch bei der Abwicklung solcher
Großprojekte sind viele Lieferanten überfordert.

"Während die Produktionsabteilungen bei vielen deutschen
Maschinen- und Anlagenbauern bereits schlank und effizient arbeiten,
klemmt es im Projektmanagement", so die Erfahrung von Jan Sibold,
Branchenmanager für den Maschinen- und Anlagenbau bei der
Unternehmensberatung Staufen. "Unternehmen kämpfen mit unklaren
Verantwortlichkeiten, zu vielen Schnittstellen und überkommenem
Abteilungsdenken. Dies führt zu Chaos und Unzuverlässigkeit in der
Auftragsabwicklung. Lange Lieferzeiten, unzufriedene Kunden und
sinkende Wettbewerbsfähigkeit sind die Folgen."

Gewinner der Entwicklung hin zu den sogenannten Turn-Key-Projekten
sind Unternehmen, die ihre gesamte Projektabwicklung optimieren und
damit in der Lage sind, komplexe Aufträge mit verschiedenen internen
und externen Zulieferern transparent sowie zügig abzuwickeln. "Die


OEMs achten bei der Auftragsvergabe genau darauf, ob ein Lieferant
das kann", weiß der Staufen-Berater.

Dass sich der Schritt vom reinen Maschinenbauer zum
Projektabwickler lohnt, zeigt der deutsche Hersteller von
Werkzeugmaschinen und Fertigungssystemen EMAG. Das
baden-württembergische Unternehmen wickelt seit den 70er Jahren
erfolgreich Großprojekte ab. Da die Anforderungen in diesem Geschäft
jedoch stetig steigen, wurde gemeinsam mit der Staufen AG das
Projektmanagementsystem weiterentwickelt. Damit können Projekte auch
über mehrere Technologien und Standorte hinweg noch besser
koordiniert werden. Lieferanten werden lückenlos in den Workflow
eingebunden. Zudem herrscht volle Transparenz - von der Anfrage bis
zur Inbetriebnahme.

"Lean Management hat bei EMAG zu einer transparenten, flexiblen
und zuverlässigen Multiprojektlandschaft geführt. Aufträge, egal
welcher Größenordnung, können wir nun erheblich schneller abwickeln",
sagt EMAG Geschäftsführer Dr.-Ing. Guido Hegener.

Das Learning für die Branche: Nicht nur die Produktion, sondern
der gesamte Auftragsdurchlauf - von der Kundenanfrage bis zur
Inbetriebnahme beim Käufer - sollten künftig im Fokus von
Verbesserungen stehen mit dem Ziel, die Zukunftsfähigkeit zu
erhalten.

Wie sich Produktivitätssprünge im Projektgeschäft erreichen
lassen, darüber berichtet Dr.-Ing. Guido Hegener, Geschäftsführern
der EMAG Maschinenfabrik GmbH auf dem

Maschinenbau Kongress am 30. November 2016 in Salach (bei
Stuttgart)

Der Kongress findet in Kooperation mit dem VDMA Baden-Württemberg
statt. Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter:
http://www.maschinenbaukongress.de/

Über die EMAG-Gruppe

Die EMAG Gruppe liefert Maschinen und Fertigungssysteme zur
Bearbeitung von scheibenförmigen und wellenförmigen Werkstücken unter
Einsatz einer Vielzahl von Fertigungstechnologien. Ob Drehmaschinen,
Schleifmaschinen, Verzahnungsmaschinen, Laserschweißmaschinen,
Anwärm- und Fügemaschinen, Maschinen für die elektrochemische
Metallbearbeitung oder induktive Härtemaschinen - die EMAG Gruppe
bietet für nahezu jeden Anwendungsfall die optimale Fertigungslösung.

Über die Staufen AG - www.staufen.ag

Die Staufen AG gehört zu den führenden Lean Management
Beratungsunternehmen in Deutschland. Als "Partner auf dem Weg zur
Spitzenleistung" unterstützt das international operierende
Consultinghaus Unternehmen dabei, ihre Wertschöpfungs- und
Managementprozesse zu optimieren sowie Innovations- und
Produktentstehungsprozesse effizient zu machen. Darüber hinaus
entwickeln die Berater als Turnaround- oder Interim-Manager Konzepte
zur Bewältigung von Krisensituationen. Mit der Staufen-Akademie
bietet das Beratungs-Unternehmen zudem zertifizierte,
praxisorientierte Schulungen an. Mehr als 220 Mitarbeiter betreuen
die Kunden an den Standorten Deutschland, Schweiz, Italien, Polen,
Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, China und Brasilien. Die
Staufen AG ist laut der renommierten Branchen-Studie "Hidden
Champions" 2015 die beste Lean-Management-Beratung des Landes. Auch
die neueste Untersuchung von Brand eins Wissen und Statista zählt das
Consulting-Haus zu den "Besten Beratern".



Weitere Informationen:

STAUFEN.AG Beratung.Akademie.Beteiligung
Kathrin Kurz
Blumenstr. 5 - D-73257 Köngen
Tel: +49 7024 8056 155 - Fax: +49 7024 8056 111
k.kurz@staufen.ag - www.staufen.ag

Presse und Öffentlichkeitsarbeit:

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