Wärmeerzeugung in Deutschland: Brennholz dominiert die erneuerbaren Energien
ID: 1418719
erneuerbaren Energien: 40 Prozent wird durch Brennholz in privaten
Haushalten abgedeckt
Neben Sonnenkollektoren, Windrädern, Wärmepumpen und
Wasserkraftwerken zählt auch Holz als CO2-neutraler Brennstoff zu den
erneuerbaren Energien. Während Wind- und Sonnenenergie insbesondere
für die regenerative Stromerzeugung von Bedeutung sind, dominiert
Holz den Wärmemarkt und ersetzt zunehmend fossile Brennstoffe.
Insbesondere Brennholz stellt heute über 40 Prozent der erneuerbaren
Energien, die in Deutschland in privaten Haushalten zur
Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Darauf machen die beiden in Europa
führenden Fachverbände, der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und
Küchentechnik e.V. und die EFA - Europäische Feuerstätten
Arbeitsgemeinschaft e.V., aufmerksam.
Fokus Einzelraumfeuerstätten: Ein Festmeter Holz ersetzt 240 Liter
Heizöl
Im vergangenen Jahr wurden in den rund 11 Mio. privat genutzten
Einzelraumfeuerstätten, wie beispielsweise Kaminöfen, Heizkamine und
Kachelöfen, in Deutschland annähernd 17 Mio. Festmeter Holz zur
Wärmeerzeugung eingesetzt. Hierdurch konnte der Einsatz fossiler
Brennstoffe maßgeblich reduziert und 10 Mio. Tonnen des
klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) vermieden werden. Damit trägt
Holz als biogener Brennstoff im erheblichen Umfang zur Reduzierung
von Treibhausgas-Emissionen bei und leistet zudem einen signifikanten
Beitrag zur Energieversorgung in Deutschland. Als Zusatzheizung
reduziert das Kaminfeuer den Verbrauch von fossilen Brennstoffen. So
hat ein Festmeter trockenes Holz die Heizkraft von rund 240 Litern
Heizöl. Insbesondere an kühlen Abenden und in der Übergangszeit kann
die Zentralheizung gänzlich aus bzw. länger ausgeschaltet bleiben.
Heimischer Brennstoff mit regionaler Wertschöpfung
Beim klassischen Brennholz ebenso wie bei den heizstarken
Holzpellets handelt es sich zudem um einen klimaneutralen Rohstoff,
da bei seiner Verbrennung nur so viel CO2 anfällt, wie der Baum zuvor
während seines Wachstums aufgenommen hat und auch dann wieder
abgegeben würde, wenn dieser im Wald verrotten würde. Hinzu kommen
die kurzen Transportwege zum Verbraucher, die die Gesamtbilanz von
Holz weiter verbessern. Neben dem Beitrag zum Klimaschutz fallen auch
ökonomische Aspekte wie die Sicherung von Arbeitsplätzen in
ländlichen Regionen und eine größere Unabhängigkeit von Importen ins
Gewicht.
Gut zu wissen: Die Brennholznutzung geht nicht zu Lasten unserer
Wälder. So belegt die aktuelle Bundeswaldinventur, die im Mai 2016
vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlicht
wurde, das fast ein Drittel der Bundesrepublik mit Wald bedeckt ist.
Dabei ist der Holzvorrat in den letzten zehn Jahren sogar um sieben
Prozent angestiegen und hat ein Rekordniveau - wie vor der
Industrialisierung im 18. Jahrhundert - erreicht.
Kontakt:
HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.
Daniel Jung
Referent Wirtschaft
Lyoner Str. 9
60528 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69-25 62 68-105
Fax: +49 (0)69-25 62 68-100
E-Mail: info@hki-online.de
Internet: www.hki-online.de
Kontakt:
E F A
Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft e.V.
i.A. Heike Utsch
Sekretariat
Mainzer Straße 12
D-56068 Koblenz
Tel.: +49 (0) 2 61 - 1 00 40 67
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Mail: heike.utsch@efa-europe.com
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Dr. Volker Schulz
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Datum: 31.10.2016 - 11:57 Uhr
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