Bayerisches Lokalfernsehen zurück in der Gewinnzone / BLM veröffentlicht Studie zur wirtschaftlichen Lage der privaten Rundfunkanbieter in Bayern
ID: 1421668
erstmals seit fünf Jahren wieder mehr Geld eingenommen als
ausgegeben. Wie aus der Studie "Wirtschaftliche Lage der privaten
Rundfunkanbieter in Bayern 2015/16" hervorgeht, die die BLM am
heutigen Dienstag, 8. November, veröffentlicht hat, standen
Aufwendungen in Höhe von 36,5 Mio. EUR Erträge in Höhe von 37,2 Mio.
EUR gegenüber. Der Kostendeckungsgrad des bayerischen Lokalfernsehens
in 2015 betrug somit 102 Prozent und verbesserte sich um vier
Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Zuletzt konnte das
Lokalfernsehen im Freistaat 2010 ein positives Ergebnis erzielen.
Ursache für die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit war vor allem
ein Anstieg der Erlöse. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Anbieter
rund 1 Mio. EUR mehr einnehmen. Gleichzeitig reduzierten sie ihre
Aufwendungen gegenüber 2014 um rund 300.000 EUR. Das Umsatzplus
resultierte dabei nicht aus steigenden Werbeerlösen. Mit insgesamt
14,6 Mio. EUR blieben die Einnahmen aus Werbung in 2015 minimal
hinter dem Niveau des Vorjahres zurück. Stattdessen stiegen vor allem
die sonstigen betrieblichen Erlöse.
Erfolgreichster Anbietertyp in Bayern war in 2015 der landes- und
bundesweite Hörfunk. Die acht Programme, zu denen unter anderem das
UKW-Radio Antenne Bayern zählt, erwirtschafteten Erlöse in Höhe von
insgesamt 54,6 Mio. EUR bei Aufwendungen in Höhe von 40,7 Mio. EUR.
Ihr Kostendeckungsgrad lag somit bei 134 Prozent. Im lokalen Hörfunk
betrug der Kostendeckungsgrad im Vergleich dazu 112 Prozent, an den
Ballungsraumstandorten München und Nürnberg 118 Prozent. Die Erlöse
des lokalen Hörfunks stiegen in 2015 um 2,1 Prozent auf 96,9 Mio.
Euro an. Für 2016 rechnet der Lokalfunk in Bayern sogar mit einem
Umsatzplus von 3,4 Prozent. Größter Umsatzträger ist mit einem Anteil
von 59 Prozent die lokale/regionale Werbung. Dagegen ist der
Erlösanteil aus überregionaler Werbung auf 19 Prozent zurückgegangen.
Die Zahl der Beschäftigten stieg im Lokalfernsehen im Vergleich zum
Vorjahr an. 582 Beschäftigten in 2014 standen hier 596 Beschäftigte
in 2015 gegenüber. Verursacher des Wachstums waren jedoch
ausschließlich freie Mitarbeiter und Praktikanten, deren Zahl von
insgesamt 141 auf 163 stieg. Die Zahl der festangestellten
Mitarbeiter verringerte sich zeitgleich von 441 auf 433. Bei den
Hörfunkanbietern stieg die Zahl der Beschäftigten von 1.817 in 2014
auf 1.842 in 2015. Hier waren es die Stellen für feste Mitarbeiter,
die mehr wurden: Die Zahl der Festangestellten stieg von 1.101 auf
1.130.
Zu den 18 bayerischen Lokal-TV-Programmen zählen Oberpfalz TV
(Amberg), main.tv (Aschaffenburg), augsburg.tv, Donau TV
(Deggendorf), TV Oberfranken (Hof), intv (Ingolstadt), allgäu.tv
(Kempten), Isar TV (Landshut), münchen.tv, münchen2, RTL München
Live, Franken Fernsehen (Nürnberg), Tele Regional Passau 1, TVA
Ostbayern (Regensburg), Regional Fernsehen Oberbayern (Rosenheim), TV
touring Schweinfurt, Regio TV Schwaben (Ulm) und TV touring Würzburg.
Die vollständigen Ergebnisse der Studie finden Sie unter:
https://www.blm.de/aktivitaeten/forschung/wirtschaftliche_lage.cfm
Pressekontakt:
Johannes Kors
Tel.: (089) 638 08-310
johannes.kors@blm.de
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Datum: 08.11.2016 - 09:39 Uhr
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