MAG forciert europäische Composites-Aktivitäten
MAG erhält Auftrag für neuen Airbus A350
Composites Center in Göppingen eröffnet
MAG Chairman Prof. Jürgen Fleischer sagte: „Wir gehen davon aus, dass sich die Composites-Technologie in den nächsten Jahren in der Flugzeugindustrie, bei Leichtbauteilen im Automobilbereich und in der Windenergie weiter etablieren wird. Wir haben mit unserem Composites Center in Göppingen die Grundlage dafür gelegt, im direkten Kontakt mit unseren europäischen Kunden unsere Aktivitäten in diesem Bereich weiter auszubauen. Im Verbund mit Werkstoffproduzenten und -anwendern wollen wir ein Treiber für die weitere Entwicklung beim Einsatz des innovativen Werkstoffes sein.“
Dr. Dieter Meiners, COO der Premium AEROTEC, erläuterte: "Die Beauftragung von MAG ist für uns ein wichtiger Schritt zum Ausbau unserer strategischen Partnerschaft. Wir freuen uns, dass MAG ein Kompetenzzentrum für die Composites-Technologie in Göppingen errichtet. Hiervon profitieren wir bereits bei unseren Lieferungen für den neuen Airbus A350."
Über Composites:
Carbonfasern ersetzen zunehmend traditionelle Werkstoffe. Wurden 2007 noch rund 35.000 Tonnen Composites produziert, so rechnen Analysten bereits bis zum Jahr 2011 mit einem Anstieg auf über 60.000 Tonnen.
Die Kohlefaserverbundwerkstoffe zeichnen sich vor allem durch Leichtigkeit bei gleichzeitiger Festigkeit und hoher Hitze- und Korrosionsbeständigkeit sowie Strom- und Wärmeleitfähigkeit aus. Aufgrund der Materialeigenschaften werden Glas- und Kohlefaserverbundwerkstoffe zunehmend in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, aber auch beim Bau von Windenergieanlagen eingesetzt. Der Kohlefaserverbundstoff besteht aus in Harz getränkten Kohlefaserschichten, die durch ihre jeweilige Anordnung dem fertigen Composites-Teil die an dem jeweiligen Einsatz ausgerichteten individuellen Eigenschaften verleihen.
Über das Viper Fiber Placement System:
Das Viper System ist eine technologisch hoch entwickelte Werkzeugmaschine zur automatisierten Produktion von Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffen. Durch die Integration aller relevanten Verfahren und die Möglichkeit, über die eigens entwickelte Steuerung und Software bis zu 9 Achsen simultan anzusteuern, wobei 32 Bahnen hochpräzise nebeneinander abgelegt werden, können mit dieser Maschine auch komplexe Bauteile prozesssicher und schnell gefertigt werden.
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Über MAG
MAG mit Sitz in Stuttgart zählt weltweit zu den größten Werkzeugmaschinenbauunternehmen und ist Weltmarktführer für individuelle Produktions- und Technologielösungen mit einem starken Fokus auf den deutschen Produktionsstandort. Aus Traditionsmarken der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie wie Cross Hüller, Hüller Hille, Witzig & Frank, Hessapp, Ex-Cell-O, Honsberg und Boehringer entstanden seit 2005 zusammen mit amerikanischen Traditionsmarken wie Cincinnati oder Giddings & Lewis ein neues, global erfolgreich und profitabel operierendes Unternehmen.
An insgesamt acht Standorten in Deutschland (Witten, Taunusstein-Hahn, Stuttgart, Offenburg, Rottenburg, Diedesheim, Göppingen und Eislingen/Fils) beschäftigt MAG rund 1.800 Mitarbeiter und somit mehr als die Hälfte der weltweiten Belegschaft von rund 3.500 Mitarbeitern. Von den europäischen Standorten liegen sechs in Baden Württemberg mit ca. 1500 Mitarbeitern.
Mit 618 Mio. Euro werden mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes (2008: 1,13 Mrd. Euro) in Europa erzielt.
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Joachim Jäckl
Leiter PR
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Tel: 0711-72240720
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Datum: 03.12.2009 - 15:18 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Joachim Jäckl
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Stuttgart
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Kategorie:
Maschinenbau
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Freigabedatum: 03.12.2009
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