KfW unterstützt Energiewende in Marokko
ID: 1425107
- Weitere 60 Mio. EUR für Bau des vierten Solarkraftwerks am
Standort Quarzazate
- NOORo I - IV wird größter Solarkomplex weltweit
- Wichtiger Beitrag zur weltweiten Emissionsminderung
Die KfW hat im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Marrakesch im
Beisein von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller einen
Darlehensvertrag in Höhe von 60 Mio. EUR für den Bau des vierten
Kraftwerks - NOORo IV - innerhalb des weltweit größten
Solarkraftwerkkomplexes unterzeichnet. Nach Fertigstellung dieses
Photovoltaikkraftwerks, das über 70 Megawatt Kapazität verfügen wird,
kann das Land durch den Solarkomplex insgesamt seinen jährlichen
CO2-Ausstoß um rund 800.000 Tonnen reduzieren.
"Wir unterstützen die marokkanische Energiewende mit ihren
ambitionierten Ausbauzielen für Erneuerbare Energien aus Sonnen-,
Wind- und Wasserkraft. Sie ist ein bedeutendes Vorreitermodell für
andere Staaten und trägt in erheblichem Maß zur weltweiten
Emissionsminderung bei", sagt Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des
Vorstands der KfW Bankengruppe.
Im Auftrag der Bundesministerien für Umwelt, Naturschutz, Bau und
Reaktorsicherheit (BMUB) und für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ) unterstützt die KfW mit insgesamt 829 Mio. EUR den
Bau des weltweit größten Solarkomplexes im Süden Marokkos. Bereits
Anfang 2016 hat das erste Kraftwerk des marokkanischen
Solarenergiekomplexes seinen Betrieb aufgenommen. Deutschland ist
maßgeblich an dem Projekt beteiligt, das einen wichtigen Baustein bei
der Umsetzung der Energiewende des nordafrikanischen Landes
darstellt. Die Anlage NOORo 1, arabisch für "Licht", hat eine
Kapazität von 160 Megawatt und wird Strom für etwa 300.000 Menschen
erzeugen. In den kommenden Jahren sollen die Anlagen NOORo II - IV
ans Netz gehen. Der Komplex ist auf eine Leistung von rund 580
Megawatt ausgelegt und soll Strom für etwa 1,3 Millionen Menschen
liefern.
Deutschland ist mit der KfW größter Kreditgeber des Projekts. Zu
den geplanten Gesamtkosten von etwa 2,2 Mrd. EUR trägt die KfW im
Auftrag der Bundesregierung 829 Mio. EUR bei. Daneben sind unter
anderem auch die Europäische Union sowie die französische
Entwicklungsagentur AfD und die Europäische Investitionsbank EIB an
der Finanzierung des Mega-Kraftwerks beteiligt. Neben der
Finanzierung kommt auch ein Teil der Technik aus Deutschland: So
stammen die Turbinen in der solarthermischen Anlage beispielsweise
vom Technologiekonzern Siemens.
Seit 2009 verfolgt das Königreich Marokko ambitionierte Pläne im
Bereich erneuerbare Energien: Bis 2030 soll über die Hälfte der
Kraftwerkskapazität aus Wasser-, Solar- und Windkraft stammen.
Weitere Informationen zum Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank
finden Sie unter: www.kfw-entwicklungsbank.de
Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Dr. Charis Pöthig
Tel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Charis.Poethig@kfw.de, Internet: www.kfw.de
Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.11.2016 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1425107
Anzahl Zeichen: 3459
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt am Main
Kategorie:
Finanzdienstleistung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 373 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"KfW unterstützt Energiewende in Marokko"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
KfW (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Teilnahme für junge Unternehmen und Start-ups ab Gründungsjahr 2021, auch für Unternehmensnachfolgen - Insgesamt 35.000 Euro Preisgeld - Preisverleihung am 4. November 2026 in Berlin Noch bis zum 1. Juli 2026 können sich Gründerinnen und Gründer für den diesjährigen KfW Award Grün
KfW Research: Finanzausblick der Kommunen pessimistisch - Sondervermögen mildert Investitionslücken ...
- 69 Prozent der Kommunen nennen eigene wirtschaftliche Situation ausreichend oder mangelhaft - Gut ein Fünftel der Kommunen nutzt das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität bereits in diesem Jahr - Mittel werden prioritär für Schulen und Straßen ausgegeben Die finanzielle La
KfW Research revidiert Wachstumsprognose für Deutschland erneut leicht nach unten ...
- Ökonomen der KfW erwarten für 2026 einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,7 Prozent - Fiskalpaket der Bundesregierung dürfte im laufenden Jahr und vor allem 2027 für positiven Impuls sorgen - Inflationsprognose für dieses Jahr bei 3,1 Prozent Die deutsche Wirtschaft ist mit einem Wach
Weitere Mitteilungen von KfW
FinTechs: Herausforderer oder Partner der Finanzindustrie? (FOTO) ...
- Roland Berger-Studie: 86 Prozent der europäischen FinTechs setzen auf Kooperationen mit etablierten Finanzdienstleistern - FinTechs sehen Kundenvertrauen als wichtigsten Erfolgsfaktor und Stärke der traditionellen Anbieter - Junge Unternehmen rechnen sich im Asset Management, Zahlungsve
Entersekt: Sichere Authentifizierung für die Bank der Zukunft ...
- Entersekt verstärkt Aktivitäten in der DACH-Region - Auftakt in Deutschland mit Integrationen bei PlusCard/Sparkasse - Mehrfaktorenauthentifizierung für höhere Sicherheit Entersekt, ein globales Fintech-Unternehmen im Bereich hochsichere Authentifizierung, will seine Präsenz in
Börse Stuttgart führt Soforthandel für Aktien ein ...
Neue Handelsvariante erlaubt unmittelbare Reaktionen auf das Marktgeschehen / Anleger können den Zeitpunkt der Orderausführung selbst bestimmen Die Börse Stuttgart bietet den börslichen Soforthandel jetzt auch für in- und ausländische Aktien an. "Damit können Aktienanleger noch d
PKV-Tarifwechsel kostenlos?! ...
Der Tarifwechsel innerhalb einer bestehenden privaten Krankenversicherung bringt dem Versicherten häufig riesige Vorteile. Alle erworbenen Rechte bleiben bewahrt, der monatliche Beitrag wird richtig reduziert. Doch die Sache ist auch nicht billig: PKV-Tarifwechsel-Firmen nehmen durchschnittlich




