NOZ: SPD-Generalsekretärin wirft Union bei Solidarrente "Realitätsverweigerung" vor
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Solidarrente "Realitätsverweigerung" vor
"Wer lebenslang arbeitet, muss mehr als die Grundsicherung haben"
- Barley: CDU und CSU ducken sich weg
Osnabrück. SPD-Generalsekretärin Katarina Barley hat der Union
beim Thema Solidarrente "Realitätsverweigerung" vorgeworfen. "Wer ein
Leben lang gearbeitet hat, der muss im Alter mehr als die gesetzliche
Grundsicherung haben", sagte Barley der "Neuen Osnabrücker Zeitung"
(Freitag). Es sei "absolut unverständlich", warum CDU und CSU bei der
Solidarrente blockierten. Die SPD werde sich weiter "für faire
Renten" einsetzen.
Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) habe zur Solidarrente "ein
sehr gutes und überzeugendes Konzept" vorgelegt. Auch in der
Diskussion um ein sicheres Rentenniveau nannte Barley die Union
"planlos". Auch hier habe Nahles gute Vorschläge gemacht. "Die
Entscheidungen müssen jetzt getroffen werden. Da können sich CDU und
CSU nicht einfach wegducken", forderte die SPD-Generalsekretärin. Die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bräuchten Verlässlichkeit für ihr
Auskommen im Alter.
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Datum: 25.11.2016 - 14:14 Uhr
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