Ägypten fängt den Wind ein
ID: 1431886
- 72 Mio. EUR für Finanzierung des Windparks Gulf of Suez
- Stromversorgung für 370.000 Menschen
- Rund 300.000 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr
- Ausbau des enormen ägyptischen Potenzials an Erneuerbaren
Energien
Die KfW hat im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam mit den
Finanzierungspartnern Europäische Investitionsbank (EIB), Agence
Française de Développement (AfD) und Europäische Kommission mit dem
ägyptischen Kooperationsministerium ein Finanzierungsabkommen für den
Windpark Gulf of Suez in der Küstenregion des Roten Meeres
unterzeichnet. Die Höhe der Gesamtkosten des Windparks sowie der
dazugehörigen Infrastruktur liegt bei 340 Mio. EUR. Der Anteil der
KfW beträgt 72 Mio. EUR. Der Windpark wird eine 200 bis 250
MW-Leistung haben und die Stromversorgung für 370.000 Menschen
liefern. Zudem werden rund 300.000 Tonnen CO2 eingespart. Der
Windpark trägt maßgeblich zum ägyptischen Ausbauplan bei, gemäß dem
bis 2022 20 Prozent der ägyptischen Stromkapazitäten aus Erneuerbaren
Energien gewonnen werden sollen.
"Die Engpässe in der Energieversorgung Ägyptens sind erheblich.
Vor dem Hintergrund eines anhaltenden Wirtschafts- und
Bevölkerungswachstums sind Investitionen in die Stromversorgung zur
Sicherstellung der Energieversorgung dringend vonnöten und für die
Stabilität des Mittelmeerstaats wichtige Voraussetzungen", sagte Dr.
Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.
Die EIB beteiligt sich mit einem Darlehen über 115 Mio. EUR, die
AfD mit 50 Mio. EUR und die Europäische Kommission mit einem Zuschuss
in Höhe von 30 Mio. EUR.
Da das Projekt am Rand einer wichtigen Vogelzugsroute liegt, sind
umfassende Vorkehrungen zum Schutz der Zugvögel getroffen worden.
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finden Sie unter www.kfw-entwicklungsbank.de.
Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Dr. Charis Pöthig,
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Datum: 02.12.2016 - 10:00 Uhr
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