MDR-Rundfunkrat genehmigt Haushalt 2017
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in seiner Sitzung am Montag, 5. Dezember 2016, den
MDR-Wirtschaftsplan für 2017 genehmigt. Im Ergebnis ergibt sich zwar
ein geplantes handelsrechtliches Defizit im Erfolgsplan in Höhe von
28,8 Millionen Euro, dies wird jedoch durch Entnahme aus den
vorhandenen Gewinnrücklagen ausgeglichen. Die hier enthaltene Planung
der Beitragseinnahmen fußt auf dem Beschluss der Regierungschefinnen
und Regierungschefs der Länder von Ende Oktober, den monatlichen
Rundfunkbeitrag vom 1. Januar 2017 an unverändert bei 17,50 Euro zu
belassen. Rundfunkratsvorsitzender Steffen Flath merkte bei der
Verabschiedung des Zahlenwerkes an, dass mit der Entscheidung der
Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder der MDR nunmehr
eine hinreichende Planungsgrundlage habe, um sein selbst gesetztes
Ziel des sukzessiven Abbaus des strukturellen Defizits in der
kommenden Beitragsperiode zu erreichen.
Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der
Rundfunkanstalten (KEF) hatte eine Absenkung des Beitrags um 30 Cent
empfohlen. Die gegenüber dieser Empfehlung nun abzusehenden
Mehrerträge müssen in eine Rücklage eingestellt werden, die für einen
etwaigen Mehrbedarf in der Beitragsperiode 2021 bis 2024 zu verwenden
ist. Für das Jahr 2017 erwartet der MDR für diese Mehrerträge ein
Volumen von 10,2 Millionen Euro.
Pressekontakt:
Pressekontakt Rundfunkrat: Steffen Flath, Vorsitzender des
MDR-Rundfunkrates, Tel.: (0341) 3 00 62 21, Fax: (0341) 3 00 62 60,
E-Mail: rundfunkrat@mdr.de
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Datum: 05.12.2016 - 15:12 Uhr
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