Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Europa
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Turbulenzen in London und Paris, in Athen, Rom oder Wien jedes Mal
das Große und Ganze ins Wanken bringen können? Fest steht: Die EU
kann den Bürgern nicht mehr glaubhaft vermitteln, dass die
gemeinsame Idee biegsam ist und trotzdem tief genug wurzelt, um
nationale Stürme ohne größeren Schaden für alle zu überstehen. Nein,
große Gefahr droht Europa, dem sorgenvollen, nicht allein von
nationalen Querköpfen und rechtsradikalen Rabauken. Der EU fehlt es
vor allem an überzeugenden Strategien und einer verständlichen
Botschaft für alle Europäer. Solange das so bleibt, wird man
weiter jauchzen und jammern. Verzückt wie verzagt. Zwischen Hoffen
und Bangen.
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Datum: 05.12.2016 - 22:06 Uhr
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