Ende einerÄra: PENNY schickt die Plastiktüte in Rente / Discounter setzt auf alternative Transportverpackungen
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ein weiteres Ausrufezeichen: In ganz Deutschland verzichtet der
Discounter auf den Verkauf von Plastiktüten und setzt künftig auf die
mehrfache Verwendung der angebotenen Alternativen Papiertragetasche,
Permanenttragetasche und Baumwolltragetasche. Bereits heute (7.12.)
wurde der Bezug von Plastiktüten für die bundesweit 2.150
PENNY-Märkte gestoppt, sodass in den ersten Monaten des kommenden
Jahres die letzten Plastiktüten über die Scannerkasse gezogen werden.
"Pro Jahr verkaufen wir etwa 62 Millionen Plastiktüten. Jetzt
setzen wir ein Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und
Meeresschutz. Denn es kann kein Zweifel mehr daran bestehen, dass die
Plastiktüte in ihrer jetzigen Form negative Folgen für Mensch und
Umwelt hat. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass sich das
ändert. Daher verkaufen wir die Restbestände nur noch ab, weil es
eine Verschwendung von Ressourcen wäre, die bereits produzierten
Tüten zu vernichten", erklärt Stefan Magel, COO PENNY, den Schritt.
PENNY bietet seinen Kunden an den Kassen weiterhin eine breite
Auswahl an Transportmöglichkeiten für die gekauften Produkte. "Kein
Kunde muss sich seine Einkäufe unter den Arm klemmen. Letztlich
sparen unsere Kunden sogar Geld, denn die angebotenen Alternativen
sind durchweg wiederverwendbar", so Magel.
"Der Discount hat im deutschen Lebensmittelhandel einen enormen
Stellenwert. Deswegen begrüßt der NABU den Schritt von PENNY, künftig
auf den Verkauf der Plastiktüte zu verzichten. Zumal die REWE Group
damit als Vorreiter im konventionellen Lebensmittelbereich in ihren
Filia-len komplett auf Plastiktüten verzichtet. Dieser jüngste
Schritt zeigt, dass hier das Thema Nachhaltigkeit mit einer auf Dauer
angelegten Strategie verfolgt wird", sagt NABU-Bundesgeschäftsführer
Leif Miller.
Breite Zustimmung der Kunden für das Ende der Plastiktüte
Das Berliner Umweltbundesamt (UBA) gibt an, dass jeder
Bundesbürger im Durchschnitt 70 Plas-tiktüten verbraucht. Zum
Vergleich: der EU-Durchschnitt liegt bei 198 Stück. Brüssel will,
dass diese Anzahl über maximal 90 bis Ende 2019 auf höchstens 40
Stück pro Kopf im Jahr 2025 sinkt. Ein Schritt in diese Richtung ist
die Vereinbarung, die Handelsvertreter sowie das
Bundes-umweltministerium am 26. April 2016 unterzeichnet haben, nach
der Plastiktüten nicht mehr kostenlos abgegeben werden. "PENNY geht
mit der Abschaffung der Plastiktüte freiwillig weit über diese
Übereinkunft hinaus", betont Magel. Ein Schritt, den viele Kunden
begrüßen dürften, denn laut einer Umfrage des
Meinungsforschungsinstituts YouGov spricht sich die Hälfte der
Befragten für ein Verbot von Plastiktüten aus.
PENNY erzielte 2015 allein in Deutschland mit rund 2.150 Filialen
und 26.000 Mitarbeitern einen Umsatz von über sieben Milliarden Euro.
Im Ausland erwirtschaftete PENNY mit 1.360 Filialen und 18.000
Mitarbeitern einen Umsatz von über vier Milliarden Euro.
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Datum: 07.12.2016 - 11:30 Uhr
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