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Weichen für die Zeit nach dem Abitur stellen / Studienkompass bietet Familien Unterstützung bei der Studien- und Berufsorientierung

ID: 1433971
(ots) - Im neuen Jahr beginnt für den Abiturjahrgang 2017
die heiße Prüfungsphase. Doch viele Schülerinnen und Schüler müssen
sich nicht nur mit dem Lernstoff beschäftigen, sondern suchen auch
noch eine Antwort auf die wichtige Frage, wie es nach dem Abitur
weitergehen soll. Eltern sind in dieser Situation wichtige Ratgeber.
Mit einer kostenlosen Informationsbroschüre möchte das gemeinnützige
Förderprogramm Studienkompass Familien bei diesem Thema unterstützen.

"Bei unserer Arbeit merken wir immer wieder, wie viele Fragen für
Eltern offen bleiben, wenn es um die Zukunftsentscheidungen ihrer
Kinder geht. Die Erfahrungen, die wir auf diesem Gebiet sammeln,
haben wir deshalb speziell aufbereitet, um Familien eine hilfreiche
Lektüre an die Hand zu geben", so Dr. Ulrich Hinz, Bereichsleiter
Schülerförderung (Vors.) bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft.

Die Broschüre "Fit für die Zukunft" bietet viele Hinweise und
Hilfen für Väter und Mütter, die ihre Kinder aktiv bei dem Eintritt
in die Arbeitswelt begleiten möchten. Für Eltern, deren Kinder noch
wenige Vorstellungen für die Zeit nach dem Schulabschluss haben, gibt
es drei Empfehlungen, um sich diesem Thema anzunähern:

1. Gemeinsam informieren!

Noch nie hatten junge Menschen so viele Wahlmöglichkeiten bei
Ausbildung und Studium wie heute. Vielfach sind sie aber damit
überfordert. Nutzen Sie Beratungsangebote vor Ort wie örtliche
Hochschulen oder die Bundesagentur für Arbeit. In der
Studienkompass-Broschüre findet sich eine erste Sammlung
entsprechender Links, die eine zielgerichtete Recherche im Internet
unterstützen.

2. Eigene Interessen erkunden und Selbständigkeit fördern!

Vielen jungen Menschen fällt es schwer, ihre eigenen Stärken zu
benennen und daraus passende Berufsfelder abzuleiten. Regen Sie Ihr


Kind frühzeitig an, über sich und seine Interessen nachzudenken und
mit Menschen aus verschiedenen Berufsfeldern ins Gespräch zu kommen.
Im Laufe der Zeit lassen sich so Interessen eingrenzen. Bringen Sie
den Stein ins Rollen, aber unterstützen Sie Ihr Kind auch, die eigene
Zukunft selbst aktiv in die Hand zu nehmen.

3. Frühzeitig über Studienfinanzierungsmöglichkeiten informieren!

Finanzielle Gründe sind sollten niemanden von einem Studium
abhalten. Neben bekannteren Finanzierungshilfen wie das BAföG, lohnt
sich auch ein genauerer Blick auf Stipendien. Viele Stipendiengeber
fördern Studierende bereits ab dem ersten Semester. Wenn Ihr Kind im
Oktober 2017 mit dem Studium beginnen möchte, sollten Sie jetzt schon
nach einem passenden Stipendium suchen und entsprechende
Bewerbungsfristen beachten.

Die Broschüre "Fit für die Zukunft" kann kostenlos per E-Mail an
studienkompass@sdw.org bestellt werden und steht auf
www.studienkompass.de/zukunft zum Download bereit.

Über den Studienkompass

Der Studienkompass wurde von der Accenture-Stiftung, der Deutsche
Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw)
gegründet. In den letzten Jahren haben sich viele weitere Stiftungen,
Wirtschaftsverbände und Unternehmen der Initiative angeschlossen. Die
Karl Schlecht Stiftung und die aim sind Hauptförderer des
Studienkompass. Das Programm unterstützt bundesweit Schülerinnen und
Schüler aus Familien ohne akademische Erfahrung bei der Aufnahme
eines Studiums. Der Grund: Nur 23 Prozent der Jugendlichen, deren
Eltern nicht studiert haben, nehmen ein Studium auf. Aus
Akademikerfamilien tun dies 77 Prozent. Ziel des Förderprogramms ist
es deshalb, persönliche Unterstützung für die Wahl eines Studiums
anzubieten und bei der Studienwahl zu beraten. In den letzten Jahren
wurden über 3.000 Jugendliche gefördert. 95 Prozent der Absolventen
nehmen ein Studium auf.

Weitere Studienkompass-Partner sind die Heinz Nixdorf Stiftung,
die aqtivator gemeinnützige GmbH, die vbw - Vereinigung der
Bayerischen Wirtschaft e. V., die EWE AG, der Kölner Gymnasial- und
Stiftungsfonds, die Stiftung Rapsblüte, die Hans Hermann
Voss-Stiftung, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die
NORDMETALL-Stiftung, die RATIONAL AG, die Roche Diagnostics GmbH, die
Bürgerstiftungen Braunschweig und Wolfsburg, die Rheinische Stiftung
für Bildung, Wissenschaft und berufliche Integration, die Dr. Egon
und Hildegard Diener-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche
Wissenschaft, die Karin Schöpf Stiftung, das S&P Family Office, die
Unternehmensverbände im Lande Bremen und das Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF). Schirmherrin des Programms ist die
Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka.

Mehr Informationen unter www.studienkompass.de



Pressekontakt:
Meike Ullrich, Kommunikation Studienkompass, Stiftung der Deutschen
Wirtschaft gGmbH, Breite Straße 29, 10178 Berlin Tel.: 030 278906-74,
mobil: 0171-5289378 Fax: 030 278906-33, E-Mail: m.ullrich@sdw.org

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Datum: 08.12.2016 - 09:50 Uhr
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