Kölner Stadt-Anzeiger: SPD-Fraktionsvize hofft auf Trumps Russland-Politik - Belastete Atmosphäre könnte sich durch künftigen US-Präsidenten entspannen
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Bundestag, Rolf Mützenich, sieht mit Donald Trump eine Chance, die
Beziehungen des Westens zu Russland zu verbessern. "Es könnte
hilfreich sein, wenn die belastete Atmosphäre durch den künftigen
US-Präsidenten Donald Trump entspannt wird", sagte Mützenich dem
"Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Die Aussage Barack Obamas,
Russland sei nur noch eine Regionalmacht, habe dort zu erheblichen
Verstimmungen geführt. "Das könnte sich durch eine Administration
unter Donald Trump möglicherweise ändern und im günstigsten Fall auch
in Russland zu einer Verhaltensänderung führen", meinte Mützenich,
der außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion ist.
Zunächst wäre es wichtig, mit Russland eine Lösung für Syrien zu
finden. In dem sich abzeichnenden Kurs der USA sieht SPD-Politiker
aber auch Unwägbarkeiten. So sei die Mehrheit der Republikaner im
US-Repräsentantenhaus "massiv dagegen, auf Russland zuzugehen". Ob
Trump seine Partei hinter sich bringen könne, sei deshalb fraglich.
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Datum: 10.12.2016 - 01:00 Uhr
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