Generalistik gefährdet die Rekordzahlen / bpa will weiter die eigenständige Altenpflegeausbildung erhalten
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drei eigenständigen Pflegeberufe durch den Bundestag zu peitschen,
erklärt bpa-Präsident Bernd Meurer:
"Der sechste Pflegebericht der Bundesregierung hat gerade erst
deutlich gemacht, dass wir Rekordzahlen bei der Beschäftigung und bei
der Ausbildung in der Altenpflege haben. Der Beruf und die Ausbildung
finden Zuspruch bei jungen Menschen, aber auch bei Umschülerinnen und
Umschülern, die sich bewusst für die Pflege von älteren Menschen
entscheiden. Der Bericht weist aber auch daraufhin, dass wir
zukünftig noch mehr Altenpflegerinnen und Altenpfleger brauchen. Die
Generalistik wird, wie andere europäische Länder und die
repräsentativen Umfragen bei den hiesigen Auszubildenden belegen, zu
deutlich weniger Fachkräften in der Altenpflege führen. Das kann
angesichts der demographischen Entwicklung und der zunehmenden Zahl
an pflegebedürftigen Menschen niemand ernsthaft wollen. Deshalb ist
es gut, dass die Bundestagsabgeordneten klug abwägen, sich nicht von
außen unter Druck setzen lassen und die berechtigten Hinweise aus der
Alten- und Kinderkrankenpflege ernstnehmen. Die Altenpflege ist ein
Beruf mit Zukunft und gehört aufgewertet statt abgeschafft."
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 9.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte
Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in
Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären
Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in
privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa
tragen die Verantwortung für rund 290.000 Arbeitsplätze und circa
22.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 23 Milliarden Euro.
Pressekontakt:
Für Rückfragen: Olaf Bentlage, bpa-Pressesprecher, Tel.: 030/30 87 88
60, www.bpa.de
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Datum: 16.12.2016 - 12:59 Uhr
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