Neu ab Januar: "MDR aktuell" auch in Gebärdensprache
ID: 1440025
weiter aus: Ab 2. Januar gibt es u.a. die Abendausgaben des
TV-Nachrichtenmagazins "MDR aktuell" um 19.30 Uhr und 21.45 Uhr mit
Gebärdensprachdolmetscher.
Diesen Service für Nachrichtensendungen gibt es bisher nur für die
"Tagesschau" und das "heute-journal". Zu empfangen ist das Angebot
mit Gebärdensprachdolmetscher im Internetfernsehen HbbTV über MDR+,
als Livestream bei mdr.de sowie zeitunabhängig zum Nachschauen in der
MDR Mediathek. Der MDR sendet bereits das regionale
Informationsmagazin "MDR um 11" mit Gebärde. Darüber hinaus gibt es
ab 2017 beim MDR weitere neue und ergänzende Angebote für Menschen
mit Einschränkungen.
Neue Sendungen mit Untertitelung
Für Menschen mit Höreinschränkungen bietet das MDR FERNSEHEN im
kommenden Jahr noch mehr Sendungen mit Untertiteln an: Ab 8. Januar
werden der "MDR Garten" (Sonntag, 8.30 Uhr) und "Unser Dorf hat
Wochenende" (sonntags um 9.00 Uhr) mit Untertitelung gesendet, ab 11.
Januar auch "Die Spur der Täter" bzw. "Die Spur der Ahnen"
(mittwochs, 21.15 Uhr) sowie das Magazin "nah dran" am
Donnerstagabend um 22.35 Uhr. Damit sendet der MDR rund 85 Prozent
seines Fernsehprogramms mit Untertiteln.
Audiodeskription bei "Festen" für Das Erste
Auch für Menschen mit Seheinschränkungen gibt es neue Angebote:
Die erfolgreichen Unterhaltungsshows mit Florian Silbereisen vom MDR
für Das Erste werden ab Januar mit Live-Audiodeskription gesendet.
Auftakt bildet das "Große Fest der Besten" am 7. Januar. Dabei wird
während der Sendung das Geschehen von zwei Fachleuten live
beschrieben. Um die Hörbeschreibung zu empfangen, muss sie per
Fernbedienung aktiviert werden. Der MDR stellt momentan etwa zehn
Prozent seines eigenen Fernsehprogramms mit Audiodeskription zur
Verfügung.
Nachrichten in "Leichter Sprache"
Neu im nächsten Jahr ist auch ein wöchentlicher
Nachrichtenrückblick in Leichter Sprache unter www.mdr.de zum
Nachlesen. Er soll Menschen mit kognitiven Einschränkungen und
Deutschlernenden die wichtigsten Informationen aus dem
MDR-Sendegebiet leicht verständlich vermitteln.
Mehr Zeit für Untertitel in der Mediathek
Aufgrund von Hör-oder Seheinschränkungen wünschen sich manche
Menschen mehr Zeit zum Lesen der Untertitel oder zum Anschauen der
Beiträge. Das ist in der herkömmlichen Fernseh-Ausstrahlung nicht
möglich. Ab sofort können Nutzer in der Mediathek deshalb die
Ablaufgeschwindigkeit für Audios und Videos individuell regulieren.
Damit können Beiträge langsamer bzw. schneller abgespielt werden.
Sind die Untertitel eingeschaltet, bleiben auch diese länger stehen
und es bleibt ausreichend Zeit, um diese vollständig lesen zu können.
Weitere Informationen unter www.mdr.de/barrierefreiheit
Pressekontakt:
MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Birgit Friedrich,
Tel.: (0341) 3 00 65 45, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse
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Datum: 28.12.2016 - 16:04 Uhr
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