Südwest Presse: Kommentar zur Abschiebung nach Afghanistan
ID: 1440254
sehr wie die der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber. Für Grüne ist
Flüchtlingspolitik ein Herzensthema, für viele in der CDU eines, bei
dem sie Härte zeigen wollen, um eine Brücke zu den zur AfD
abgewanderten Wählern zu bauen. Grünen-Regierungschef Winfried
Kretschmann bleibt sich in der komplexen Gemengelage treu: Wie schon
im Streit um die Ausweisung sicherer Herkunftsländer fordert er mit
Blick auf Abschiebungen nach Afghanistan vom Bund eine verlässliche
Beurteilung der Lage. Konkret aber trägt er die Linie mit, auch in
das Krisenland zurückzuführen. Kretschmann ist damit mal wieder näher
bei der CDU als bei der Parteilinken im Land und den Bundesgrünen.
Tatsächlich müssen sich die Länder bei der Frage, ob die
Sicherheitslage in Teilen Afghanistans eine Rückführung erlaubt, auf
Berlin verlassen können. Pflicht der Länder aber ist es, bei der
Auswahl Auszuweisender mit Sorgfalt vorzugehen. Daran hat es zuletzt
in einigen Fällen gemangelt. Das ändert nichts daran, dass das
Asylrecht nur schützen kann, wer abgelehnte Bewerber zurückschickt.
Pressekontakt:
Südwest Presse
Ulrike Sosalla
Telefon: 0731/156218
Original-Content von: S?dwest Presse, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.12.2016 - 19:39 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1440254
Anzahl Zeichen: 1428
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Ulm
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 624 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Südwest Presse: Kommentar zur Abschiebung nach Afghanistan"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Südwest Presse (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Südwest Presse
Mitteldeutsche Zeitung: zu EU/Gazprom ...
Offenbar scheint Europäern wie Russen die Lust an einer weiteren Eskalation des Konflikts wenig gelegen. Das bleibt erstaunlich, hat doch die EU erst kürzlich die Sanktionen gegen Russland um noch einmal sechs Monate verlängert. Doch schon in dem Moment, als die 28Staats- und Regierungschefs
Mitteldeutsche Zeitung: zum Fall Amri ...
Mit dem Fall NSU ist dieses Versagen nicht vergleichbar. Das nämlich zog sich über mehr als ein Jahrzehnt und hatte auch damit zu tun, dass der Verfassungsschutz etwa im Thüringen der 90er Jahre auf dem rechten Auge blind war. Ideologische Kumpanei lässt sich im Fall Amri kaum unterstellen.
Straubinger Tagblatt: ZuIsrael/Kerry Das Gegenteil erreicht ...
Auch wenn die Empörung in Israel einen anderen Anschein erweckt: US-Außenminister John Kerry hat dem israelischen Regierungschef mit seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Zwei-Staaten-Lösung einen Gefallen getan. Wieder einmal kann Benjamin Netanjahu seinen Zorn inszenieren, sich als st
Frankfurter Rundschau: Heute Friedensengel ...
So fühlt er sich an, der Zynismus der Machtpolitik: Sobald die Ziele erreicht sind, hier die Eroberung Aleppos durch die syrische Regierung und ihre Verbündeten, können sich die Kriegstreiber von gestern als Friedensengel von heute feiern lassen. Andererseits: Den Menschen in Syrien kann die R




