Bundesbauministerium und KfW: 2017 mehr Förderung für Einbruchschutz und Barrierefreiheit in den eigenen vier Wänden
ID: 1440860
- 2016: Zuschüsse für Einbruchschutz und Barrierereduzierung stark
nachgefragt
- 2017: Zuschüsse für Einbruchschutz auf 50 Mio. EUR, für
Barrierereduzierung auf 75 Mio. EUR aufgestockt
- Einfache Beantragung der Fördermittel online über das neue
KfW-Zuschussportal
Ab sofort können private Eigentümer und Mieter wieder Zuschüsse
für Maßnahmen zum Einbruchschutz und zur Barrierereduzierung bei der
KfW beantragen. Zudem erhöht das Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Zuschüsse für den
Einbruchschutz auf 50 Mio. EUR (von 10 Mio. EUR) und für die
Barrierereduzierung auf 75 Mio. EUR (49 Mio. EUR) für das Jahr 2017.
Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesbauministerium: "Fast jeder
zweite Einbrecher gibt nach wenigen Minuten auf, wenn er durch
technischen Einbruchschutz am Eindringen gehindert wird. Die
Investitionen in den Einbruchschutz zahlen sich somit aus. Mit den
erhöhten Fördermitteln tragen wir dem nachweislichen Interesse von
Mietern und Hauseigentümern nach mehr Einbruchschutz Rechnung. Auch
die Fortführung des stark nachgefragten Förderprogramms
"Altersgerecht Umbauen" ist ein großer Erfolg. Das Angebot an
altersgerechten Wohnungen muss dringend erweitert werden, damit
ältere Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt in ihrer
vertrauten Umgebung leben können."
Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe: "Die
KfW-Zuschussförderung für den Einbruchschutz und die
Barrierereduzierung ist 2016 so erfolgreich gewesen, dass die
Fördermittel schon im dritten Quartal vollständig aufgebraucht waren.
Wir freuen uns, dass unsere Kunden ab sofort erneut Zuschüsse in
Anspruch nehmen und in eine komfortablere Wohnqualität sowie in die
Sicherheit ihrer Wohnungen und Häuser investieren können. Zuschüsse
können dabei über unser Online-Zuschussportal einfach und schnell
beantragt werden."
Für Maßnahmen zum Einbruchschutz wurden in 2016 über 40.000
Förderzuschüsse ausgereicht. Über 50.000 Wohneinheiten wurden so mit
verschiedenen Maßnahmen gegen Einbruch gesichert. Seit 1.4.2016
können zusätzlich Förderkredite für Investitionen in den
Einbruchschutz beantragt werden. Die Mindestinvestitionssumme für
Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz beträgt in der Zuschussförderung
2.000 EUR, durchschnittlich wurden bisher von den Bauherren pro
Wohneinheit 5.000 EUR investiert. Hauptsächlich wurden
einbruchshemmende Haus- und Wohnungstüren sowie Nachrüstsysteme für
Fenster eingebaut.
Im Jahr 2016 ist die Nachfrage in der Zuschussförderung für
barrierereduzierende Maßnahmen im Vergleich zum Jahr 2015 um ein
Drittel angestiegen: Rund 25.000 Zusagen wurden durch die KfW
getätigt; die Nachfrage war dabei so hoch, dass die Haushaltsmittel
von über 49 Mio. EUR bereits im Juli 2016 aufgebraucht waren. Zudem
wurden über 5.000 Förderkredite für Maßnahmen wie z. B. den Abbau von
Schwellen oder den Badumbau ausgereicht.
In den vergangenen Jahren hat die KfW nicht nur die Förderung für
Bauherren in ihren Produkten verbessert, sondern auch die
Antragstellung hierfür weiter optimiert. So werden seit November 2016
alle Förderzuschüsse einfach und digital über das neue
KfW-Zuschussportal beantragt. Private Bauherren und Mieter können nun
online ihren Förderantrag bei der KfW stellen und erhalten innerhalb
weniger Augenblicke ihre Förderzusage.
Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der
Internetseite: www.kfw.de/zuschussportal oder über das KfW-Infocenter
unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 539 9002 erhältlich.
Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Sybille Bauernfeind,
Tel. +49 (0)69 7431 2038, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Sybille.Bauernfeind@kfw.de, Internet: www.kfw.de
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Datum: 03.01.2017 - 10:52 Uhr
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