Studie: Nur jeder vierte Chef kann seine Mitarbeiter psychisch positiv beeinflussen
ID: 1447670
Unternehmen sind nur mittelmäßig oder kaum dazu in der Lage, die
seelische Widerstandsfähigkeit ihrer Beschäftigten zu stärken. Diese
Fähigkeit besitzen nur 26 Prozent der Manager. Der Knackpunkt: Eine
geringe emotionale Robustheit ist ein wesentlicher Risikofaktor
dafür, psychosomatische Krankheiten zu entwickeln. Das sind
Ergebnisse der Studie "Erfolgsfaktor Wertschätzung", für die im
Auftrag der Personalberatung Rochus Mummert rund 100
HR-Führungskräfte aus meist größeren mittelständischen Unternehmen
befragt wurden.
Wer seine Neujahrsvorsätze schon nach wenigen Tagen oder Wochen
wieder gebrochen hat, kann immerhin eine "offizielle" Ausrede dafür
anführen. War doch am 17. Januar der
"Wirf-Deine-Jahresvorsätze-über-Bord-Tag". Das gilt leider auch für
Manager, die eigentlich gelassener mit Problemen im Job umgehen
wollten. Und es betrifft Führungskräfte, die sich ganz fest
vorgenommen hatten, die innere Stärke ihrer Mitarbeiter zu erhöhen.
Bislang findet dies in den meisten deutschen Betrieben nämlich nicht
statt - 52 Prozent der Führungskräfte sind nur "mittelmäßig" dazu in
der Lage und etwa 22 Prozent beherrschen dies fast gar nicht. "Das
Ergebnis unserer Studie ist alarmierend. Denn unter solchen
Voraussetzungen entwickeln viele Mitarbeiter psychosomatische
Erkrankungen bis hin zum Burnout", warnt Dr. Linus Gemmeke,
Studienleiter und Partner bei der Personalberatung Rochus Mummert.
Ein weiterer Risikofaktor für psychosomatische Krankheiten ist der
Stress, den die Beschäftigten empfinden, wenn sie sich beruflich
verausgaben, ohne dafür einen materiellen Ausgleich oder Anerkennung
zu erhalten. Der Rochus-Mummert-Studie zufolge gilt dies für gut
jeden zehnten Mitarbeiter und zumindest eingeschränkt für weitere 35
Prozent. Nur etwa jeder zweite befragte Personalleiter gibt an,
dieser Anteil gestresster Mitarbeiter sei gering.
"Anerkennung und Wertschätzung sind ein wichtiges Mittel, um die
Flexibilität, seelische Stärke und damit die psychische Gesundheit
der Angestellten positiv zu beeinflussen, ebenso wie eine regelmäßige
Kommunikation. Und auf beidem basiert letztlich eine positive
Firmenkultur", erläutert Personalexperte Gemmeke.
Doch der Gedanke der Widerstandskraft gilt nicht nur für den
Einzelnen, sondern auch für den Betrieb als Ganzes.
Rochus-Mummert-Partner Gemmeke: "Ein stabiles Unternehmen mit
ebensolchen Mitarbeitern kann besser und schneller auf Probleme
reagieren als ein schwaches. Für Führungskräfte bedeutet das, die
eigene Fähigkeit und Flexibilität im Umgang mit Druck und
Veränderungen immer wieder zu trainieren und dieses Wissen im Sinne
einer wertschätzenden Firmenkultur an ihre Mitarbeiter
weiterzugeben."
Rochus Mummert HR-Panel
Analog zum PIMS-Ansatz der Harvard Business School werden im
PIPS-Modell (Profit Impact of Personnel Strategies) von Rochus
Mummert die Einflüsse des HR-Managements auf die
personalwirtschaftlichen Vorsteuergrößen systematisch betrachtet. Das
zusammen mit Prof. Dr. Michael Martin (Hochschule Rhein Main)
entwickelte PIPS-Modell umfasst dabei reine Performance-Werte genauso
wie Analysen zur Führungs- und Leistungskultur. Eigens für das
PIPS-Modell hat Rochus Mummert ein ständig wachsendes HR-Panel
aufgebaut. Derzeit berichten in regelmäßigen teilstrukturierten
Befragungen fast 100 HR-Führungskräfte aus meist größeren
mittelständischen Unternehmen. Firmen, die ebenfalls noch an dem
aktuellen HR-Panel teilnehmen möchten, wenden sich bitte an Herrn Dr.
Linus Gemmeke (Linus.Gemmeke@RochusMummert.com) oder Herrn Stephan
Witte (Stephan.Witte@RochusMummert.com).
Über Rochus Mummert (www.rochusmummert.com)
Dr. Rochus Mummert gründete vor gut 40 Jahren die heute unter der
Dachmarke Rochus Mummert firmierende Unternehmensberatung, die sich
der Gewinnung und Förderung von Management-Elite verpflichtet hat.
Seitdem wurden mehr als 35.000 Führungskräfte, Gesellschafter und
Unternehmer beraten, mehrere tausend Top-Management-Positionen
erfolgreich besetzt und zahlreiche Management-Potenzial-Analysen
sowie Management- und Gesellschafter-Beratungen durchgeführt. Die
Erfahrung des Hauses erstreckt sich auf alle Wirtschaftszweige,
Funktionen und Unternehmensgrößen - im Inland wie im Ausland, im
mittelständischen Bereich wie auch in Konzernen. Durch die Ergebnisse
der Arbeit zählt Rochus Mummert zu den Marktführern in Deutschland
und hat sich in den Top Ten der Branche etabliert.
Pressekontakt:
Arne Stuhr
corpNEWSmedia
Thöring & Stuhr
Kommunikationsberatung
Tel: +49 (0) 40 207 69 69 8-3
E-Mail: arne.stuhr@corpnewsmedia.de
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Datum: 24.01.2017 - 10:00 Uhr
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