DRK-Hilfe für Klimaopfer auf Haiti Ziegen können schwimmen
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DRK-Hilfe für Klimaopfer auf Haiti Ziegen können schwimmen
Unter großem Gemecker haben Rotkreuz-Präsident Rudolf Seiters und Rotkreuz-Botschafter Jan Hofer Ziegen an verarmte Kleinbauern im Südosten Haitis verteilt. Die Ausgabe der Ziegen an 2.000 Familien der Region ist Teil eines Projektes zur Ernährungssicherung, welches das DRK für Opfer des Klimawandels auf Haiti betreibt. Es wird von der Bundesregierung finanziert.
Haiti ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Doch der Südosten des Landes ist selbst für die Verhältnisse der Antilleninsel wenig entwickelt. Die Menschen dort leiden unter Hurrikanen und Überschwemmungen. Bei heftigem Regen werden die Ernten, Häuser, Vieh und Menschenleben am Fuß der entwaldeten Hügel vernichtet. Die Region Anse-a-Pitre wird regelmäßig überschwemmt. Es gibt keine Silos, um Vorräte zu lagern und wenn die Ernten vernichtet sind, bricht der Hunger aus. Die Wetterextreme werden durch den Klimawandel zunehmen.
"Die Anpassung an den Klimawandel spielt in vielen DRK-Projekten weltweit eine Rolle. Wir müssen die Widerstandskraft der Bevölkerung in den bedrohten Gebieten steigern, damit sie kommenden Katastrophen gewachsen ist, so Dr. Johannes Richert, Leiter der Auslands- und Katastrophenabteilung des DRK.
Und dabei muss das Rote Kreuz flexibel sein. In afrikanischen Überschwemmungsgebieten wurden schon Enten statt Hühner verteilt, da diese nicht ertrinken. Auch Ziegen können schwimmen. So hofft man in Anse-a-Pitre, dass die Tiere und die Menschen hier das nächste Unwetter überleben. Mit Hilfe vom DRK legt das Haitianische Roten Kreuz außerdem Düngergärten zum Gemüseanbau an, um der Mangelernährung zu begegnen.
Das DRK bittet um Spenden für die Katastrophenhilfe auf Haiti
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: "Katastrophenvorsorge"
Online spenden: www.drk.de
DRK-Pressestelle
Fredrik Barkenhammar
Tel. 030 85 404 155
barkenhf@drk.de
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Datum: 11.12.2009 - 14:07 Uhr
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