Südwest Presse: Kommentar: Berlins Kampf gegen den Terror
ID: 1451204
Schleusern im Umfeld terroristischer Bedrohung passt ins aktuelle
Lagebild. Der Druck auf Polizei und Ermittler ist im Schatten des
Attentats vom Berliner Weihnachtsmarkt noch einmal gewachsen, ebenso
die Erwartungen an die verantwortliche Politik in Bund und Ländern.
Fast wöchentlich bringt die Bundesregierung eine weitere
Anti-Terror-Maßnahme auf den Weg, nun die elektronische Fußfessel,
mit der Extremisten an die kurze Leine genommen werden sollen. Doch
Experten warnen davor, in dieser Überwachungstechnik ein Patentrezept
zur Verhinderung von Anschlägen oder anderen Straftaten zu sehen.
Außerdem: Wenn die Sicherheitsbehörden von etwa 550 Gefährdern allein
im islamistischen Milieu auch nur einen ansehnlichen Teil
elektronisch an die Kette legen wollen, erforderte das bei einer
24-Stunden-Kontrolle enorm viel Aufwand. Ob sich alle, die jetzt über
die Entscheidung der Bundesregierung jubeln, darüber klar sind? Die
Hauptlast dieser Präventivmaßnahme müssten nämlich die Länder tragen,
die finanziellen wie die personellen.
Pressekontakt:
Südwest Presse
Ulrike Sosalla
Telefon: 0731/156218
Original-Content von: S?dwest Presse, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.02.2017 - 19:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1451204
Anzahl Zeichen: 1394
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Ulm
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 482 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Südwest Presse: Kommentar: Berlins Kampf gegen den Terror"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Südwest Presse (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Südwest Presse
Kölner Stadt-Anzeiger: Zentralrat der Juden erleichtert über Festnahme in Düsseldorf - Zentralratspräsident Schuster: Bedrohung durch Rechtsextremisten für Juden weiterhin aktuell ...
Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat sich erleichtert über die Festnahme des mutmaßlichen Täters von Düsseldorf-Wehrhahn geäußert. Der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe): "In Düsseldorf und darüber hina
WAZ: Ordentlich durchforsten - Kommentar von Michael Kohlstadt zum Tarifdschungel im Nahverkehr ...
Ein Einheitsticket für Busse und Bahnen in Deutschland und damit in NRW - diesen Traum von der einfachen Alltagsmobilität träumen viele. Auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Erst Anfang des Jahres hatte der CSU-Politiker öffentlich Hoffnungen genährt, Fahrgäste könnten bald in n
Frankfurter Rundschau: Ausländerfeind oder Antisemit? ...
Der mutmaßliche "Bomber von Düsseldorf" soll im Sommer 2000 mit einem Anschlag zehn Menschen teils schwer verletzt haben. Der Mann war als Neonazi bekannt. Alle Opfer waren Ausländer, sechs von ihnen waren Juden. War hier Ausländerfeindlichkeit das entscheidende Motiv oder war es A
Straubinger Tagblatt: Zur Fußfessel Chancen und Risiken ...
Was die Fußfessel dagegen kann: Einen Beitrag dazu leisten, Gefährder besser und effektiver zu kontrollieren. Einen Extremisten, dem ein Anschlag zugetraut wird, rund um die Uhr zu beschatten, bindet extrem viel Personal. Trotzdem gelingt es den Verdächtigen regelmäßig abzutauchen. Im Falle




