Familienbetriebe Land und Forst: Bundesumweltministerin verhöhnt 260.000 landwirtschaftliche Familienbetriebe - Entschuldigung gefordert
ID: 1452530
Familien ist Bundesumweltministerin Barbara Hendricks deutlich zu
weit gegangen. "Sie verhöhnt einen gesamten Berufsstand", kritisierte
der Vorsitzende der Familienbetriebe Land und Forst, Michael Prinz zu
Salm-Salm. "Sie macht sich mit diesen Bauernregeln über 260.000
landwirtschaftliche Familienbetriebe lustig und wertet deren harte
Arbeit ab. Für die große Mehrheit der Landwirte ist das immer noch
ein Knochenjob rund um die Uhr 7 Tage die Woche." Mit ihrer Kampagne
suggeriert die Bundesministerin, dass alle Bauern flächendeckend
gegen die Umweltschutzgesetze in Deutschland verstießen. Diese halten
sich aber an die strengen gesetzlichen Vorgaben und kümmern sich um
ihr Land.
Die Landwirtschaft in Deutschland wurde sogar gerade erst als
besonders nachhaltig ausgezeichnet: Beim globalen Food Sustainability
Index 2016 erreichte Deutschland den ersten Platz, gefolgt von Kanada
und Japan. Durch die Milchkrise, Preisverfall und gleichzeitig
steigende Produktionskosten stecken viele Landwirte in der
Existenzkrise. Während ein Teil der Bundesregierung, das
Bundeslandwirtschaftsministerium, versucht, die Lebensbedingungen der
Bauern erträglich zu halten, greift das Bundesumweltministerium die
Landwirte öffentlich an. "Eine Entschuldigung von
Bundesumweltministerin Hendricks wäre angebracht", so Salm. "Viele
Landwirte wüssten gerne wie viel von ihren gezahlten Steuern für
diese Kampagne ausgegeben wurde."
Pressekontakt:
Anja-Katharina v. der Hagen
Leiterin
Presse und Kommunikation
Familienbetriebe Land und Forst e.V.
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
Tel.: 030 / 246304611
Fax: 030 / 246304629
www.fablf.de
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Datum: 06.02.2017 - 10:46 Uhr
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