Wärmemarkt: Diskussion um Energiemix der Zukunft (FOTO)

Wärmemarkt: Diskussion um Energiemix der Zukunft (FOTO)

ID: 1454623

(ots) -
Ein relevanter Beitrag des Gebäudesektors für den Klimaschutz ist
nur realistisch, wenn die dafür notwendigen Maßnahmen für die
Menschen bezahlbar sind. Deswegen ist ein technologieoffener
Wettbewerb um die besten und günstigsten Lösungen unverzichtbar. Der
Verein Zukunft Erdgas präsentiert im Rahmen dieser Debatte jetzt eine
fragwürdige Modellrechnung.

"Die jüngst veröffentlichte Broschüre 'Wärmemarkt 2050' geht davon
aus, dass Heizöl aus der Wärmeversorgung ausscheidet - aber nur, weil
die zugrunde gelegten Simulationen ausdrücklich die Möglichkeit außer
Acht lassen, dass flüssige Brennstoffe einen Wandel zu einem
regenerativeren Energieträger durchlaufen werden", erklärt Adrian
Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO).
Die Autoren schreiben zwar selbst, dass regenerativeres Heizöl auch
künftig seine Stellung im Wärmemarkt behalten könnte, klammern diese
Option in ihren Rechenmodellen allerdings bewusst aus. "Diese Methode
nimmt das Ergebnis bereits vorweg", so Willig. Die Aussagekraft der
Broschüre sei diesbezüglich entsprechend gering.

"Öl-Brennwerttechnik bietet schon heute ein Höchstmaß an Effizienz
und ist idealer Partner für erneuerbare Energien. Bereits mehr als
die Hälfte aller Ölheizer in Deutschland setzt bereits zusätzlich auf
erneuerbare Heizenergien wie Holz oder Solarthermie", berichtet
Willig. "Künftig könnten solche Hybrid-Heizsysteme dank Power-to-Heat
auch überschüssigen Ökostrom in die Wärmeversorgung einbinden.
Langfristig eröffnen Öl-Brennwertheizungen durch die Nutzung
synthetischer Brennstoffe eine treibhausgasreduzierte oder sogar
klimaneutrale Perspektive." Daher, so Willig, werden flüssige
Energieträger auch im Energiemix des Jahres 2050 eine wichtige Rolle
spielen.



Pressekontakt:


Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO)
Rainer Diederichs (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Süderstraße 73 a, 20097 Hamburg
Tel +49 40 23 51 13-884
Fax +49 40 23 51 13-29
presse@iwo.de; www.zukunftsheizen.de/presse

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Datum: 09.02.2017 - 13:57 Uhr
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