DieÜbergabe der Sammlung Essl an die ALBERTINA - BILD
ID: 1457202
der ALBERTINA Wien übergeben. Damit beginnt ein neues Kapitel nicht
nur in der Geschichte der Sammlung Essl, sondern auch in der
Geschichte der ALBERTINA. Zugleich ist die Übernahme einer der
größten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst ein Meilenstein in
der Geschichte der österreichischen Bundesmuseen.
Mit über 6.000 Werken zählt die Sammlung Essl weltweit zu den
größten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst. Werkblöcke u.a. von
Karel Appel und Arnulf Rainer, Franz West und Georg Baselitz, Maria
Lassnig und Alex Katz, Erwin Wurm und Anselm Kiefer, VALIE EXPORT und
Cindy Sherman sowie Fotografien von Andreas Gursky bis Candida Höfer
prägen den einzigartigen Reichtum und das Profil dieser Sammlung.
2014 drohte die Sammlung in die wirtschaftlichen Turbulenzen der
Unternehmensgruppe der Familie Essl zu geraten. Noch im selben Jahr
konnte die Sammlung Essl unter Mitwirkung von Dr. Hans Peter
Haselsteiner in eine neue Besitzgesellschaft eingebracht und damit in
ihrer Existenz gesichert werden. Nun erfolgt mit der Dauerleihgabe
(bis 2044) der Sammlung Essl an die ALBERTINA die Übergabe an ein
österreichisches Bundesmuseum.
"Mit dieser zukunftsweisenden Kooperation ist die Sammlung Essl
für Österreich gesichert. Die bedeutendsten Werke zeitgenössischer
österreichischer und internationaler Kunst ergänzen die Sammlungen
der Bundesmuseen auf einzigartige Weise, das ist ein Gewinn für die
Kunst und ein Gewinn für die Republik Österreich", so Kulturminister
Thomas Drozda.
"Mit der ALBERTINA haben wir einen idealen Partner für die Zukunft
der Sammlung gefunden", freut sich Karlheinz Essl.
Klaus Albrecht Schröder: "Heute ist eine Sternstunde in der über
200-jährigen Geschichte der ALBERTINA. Mit dieser Übergabe der
Sammlung Essl an die ALBERTINA wird für mich ein völlig neues Kapitel
in der Geschichte dieses traditionsreichen Museums ebenso wie in der
Geschichte der zeitgenössischen Kunst in Österreich aufgeschlagen."
Stimmen aus der Kunstwelt zur Übergabe der Sammlung Essl an die
ALBERTINA
Georg Baselitz: "Ich bin der Sammlung Essl seit vielen Jahren eng
verbunden - ebenso wie der Albertina. Dass nun diese beiden großen
Sammlungen unter dem Dach der Albertina zusammengeführt werden, ist
für mich geradezu ein Glücksfall: ich glaube, das gilt für viele
Künstler und Künstlerinnen, die in der Sammlung Essl vertreten sind.
Ich habe stets an Wien geglaubt und war sicher, man wird eine
optimale Lösung für die Sammlung Essl finden."
Eva Schlegel: "Ich bin begeistert! Die Entscheidung, die größte
Sammlung österreichischer Nachkriegskunst im internationalen Kontext
der Öffentlichkeit zu erhalten, ist für uns Kunstschaffende eine
Sternstunde kulturpolitischer Weitsicht. Die Erhaltung dieses
bedeutenden Archivs der Kunst durch Integration in eines der
wichtigsten Häuser garantiert die Permanenz, das Vorbild und die
Sichtbarkeit. Meine herzlichste Gratulation allen
Entscheidungsträgern!"
Erwin Wurm: "Mit dem Besitz dieser Sammlung katapultiert sich die
ALBERTINA in die erste Riege der Museen zeitgenössischer Kunst. Es
war mir immer klar, dass die Kunst unserer Zeit in der
Bundeshauptstadt Wien mehrere Big Player vertragen würde. Diese
Übernahme der Sammlung Essl durch die ALBERTINA ist für mich ein
mutiges Bekenntnis zur Gegenwartskunst."
Pressebilder stehen auf
www.albertina.at/presse/allgemeine_informationen/sammlung_essl zur
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Datum: 16.02.2017 - 10:32 Uhr
Sprache: Deutsch
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Stadt:
Wien
Kategorie:
Kunst und Kultur
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