Poppelsdorfer Schloss - Beginn der Sanierungsarbeiten
ID: 1457211
Niederlassung Köln beginnt Ende des 2. Quartals 2017 mit den
eigentlichen Sanierungsarbeiten an der Schieferdacheindeckung und dem
darunter liegenden Dachgestühl des Poppelsdorfer Schlosses. Ergänzt
werden die Arbeiten durch Sanierungsarbeiten im Fassadenbereich.
Nach derzeitigem Sachstand beginnt der Bau- und
Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW Niederlassung Köln, Ende des zweiten
Quartals 2017 mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten an den Dächern
und der Fassade des Poppelsdorfer Schlosses. Eigentümerin des in den
Jahren 1715 bis 1753 erbauten und nach der Zerstörung durch den
zweiten Weltkrieg in den 5oer Jahren wieder aufgebauten Bauwerks, ist
die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universtität Bonn.
Geplant ist, die Sanierungsmaßnahmen in zwei Bauabschnitten
zwischen 2017 und 2019 umzusetzen. Eine zeitliche Abgrenzung beider
Bauabschnitte untereinander kann zum derzeitigen Zeitpunkt nicht
vorgenommen werden. Der erste Bauabschnitt umfasst die Sanierung der
Dächer und Fassaden im nord- und südöstlichen Gebäudeteil. Ab Ende
Juni 2017 wird entlang des Gebäudetrakts ein Baugerüst für die
weiteren Sanierungsarbeiten an Dach und Fassade errichtet. Die
Arbeiten beinhalten im Einzelnen: -Erneuerung der Schiefereindeckung
des gesamten Daches -Reparaturarbeiten am Dachstuhl -Erneuerung der
Dachrinnen und Fallrohre -Erneuerung der Flachdachflächen im Bereich
Arkadengang -Restaurierung der Gitteranlagen des Arkadengangs und
der Freitreppe -Fassadensanierung (Teilausbesserung der Putzflächen,
Restaurierung der Fenster und Erneuerung des gesamten Anstrichs)
Nach Abschluss des ersten Bauabschnitts wird das Gerüst
weitestgehend zurückgebaut und auf der süd- und nordwestlichen Seite
aufgebaut um, dann den zweiten Bauabschnitt zu beginnen. Auch hier
werden sämtliche Dach- und Fassadenflächen saniert. Beide
Bauabschnitte werden während des laufenden Betriebs sowohl der
Botanischen Gärten als auch der im Schloss ansässigen Institute und
Museen ausgeführt. Dies wird zwangsläufig im Laufe der
Sanierungsarbeiten unter anderem aus Sicherheitsgründen zu
Beeinträchtigungen und temporären Sperrungen führen. Davon betroffen
können beispielsweise auch die Schlosskonzerte sein. Anstehende
Beeinträchtigungen oder Sperrungen werden frühzeitig allen
Beteiligten mitgeteilt. Alle Arbeiten werden in enger Abstimmung mit
dem Nutzer, den Botanischen Gärten der Universität Bonn und der
Unteren Denkmalbehörde der Stadt Bonn geplant und umgesetzt. Nach
derzeitigem Sachstand geht der BLB NRW NL Köln davon aus, dass die
gesamten Sanierungsarbeiten Ende 2019 abgeschlossen werden. Aufgrund
der Komplexität eines solch historischen Gebäudes und der stark
witterungsabhängigen Ausführungszeiten kann eine abschließende
monetäre und terminliche Bewertung der Maßnahme erst nach Abschluss
aller Vergabeverfahren durchgeführt werden.
Aufgrund seiner Verkehrssicherungspflicht hatte der Bauherr, der
Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW Niederlassung Köln, bereits
Ende 2014/Anfang 2015 entlang des Poppelsdorfer Schlosses
Notmaßnahmen zur Gefahrenabwehr eventuell herabfallender
Schiefersteine getroffen (hierüber wurde bereits mehrfach berichtet).
Nach Einleitung und Durchführung eines VOF-Verfahrens in 2015, konnte
ein Planungsbüro mit allen weiteren Schritten beauftragt werden. In
2016 wurde eine umfangreiche Bestandsaufnahme aller Schadensbilder
aufgenommen, sodass sich der Bauherr nun in der Lage sieht, die
entsprechenden Ausschreibungen zur Ausführung der Sanierungsarbeiten
ab Februar 2017 auf den Markt zu geben.
Über den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW):
Der BLB NRW ist Eigentümer und Vermieter fast aller Immobilien des
Landes Nordrhein-Westfalen. Mit rund 4.100 Gebäuden, einer Mietfläche
von etwa 10,5 Millionen Quadratmetern und jährlichen Mieterlösen von
rund 1,3 Milliarden Euro verwaltet der BLB NRW eines der größten und
anspruchsvollsten Immobilienportfolios Europas. Seine Dienstleitung
umfasst unter anderem die Bereiche Entwicklung und Planung, Bau und
Modernisierung sowie Bewirtschaftung und Verkauf von technisch und
architektonisch hoch komplexen Immobilien.
Der BLB NRW versteht sich als Vorbild für ein zukunftsfähiges
Immobilienmanagement. In der partnerschaftlichen und transparenten
Zusammenarbeit mit seinen Kunden - Hochschulen, Finanzverwaltung,
Polizei, Justiz und Justizvollzug - setzt der BLB NRW die bau- und
klimapolitischen Ziele des Landes um. Darüber hinaus plant und
realisiert er die zivilen und militärischen Baumaßnahmen des Bundes
in Nordrhein-Westfalen.
Mit mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in sieben
Niederlassungen und zahlreichen Kunden- und Projektbüros ist der BLB
NRW ein starker und verlässlicher Partner. 96 Prozent seiner Projekte
schließt er kostensicher ab. Als Berater mit großer Expertise
ermöglicht der BLB NRW dem Land eine effiziente Flächennutzung, trägt
damit zur Haushaltsentlastung bei und leistet somit einen elementaren
Beitrag für ein lebenswertes NRW.
Pressekontakt:
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Köln
Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
Frank Buch
Dipl.-Ing. (FH)
Domstr. 55-73
50668 Köln
Telefon: 0221/35660-282
frank.buch@blb.nrw.de
www.blb.nrw.de
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Datum: 16.02.2017 - 10:28 Uhr
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