BDI-Präsident Kempf: Neue transatlantische Verunsicherung erfordert intensive Zusammenarbeit
ID: 1458070
- Dialog mit amerikanischen Partnern wichtiger denn je
- Fast 700.000 Arbeitsplätze in den USA in deutschen Unternehmen
- Deutsche Industrie trifft auf Münchner Sicherheitskonferenz
US-Kongressabgeordnete
"Die neue transatlantische Verunsicherung erfordert eine intensive
Zusammenarbeit. Wir wollen unsere Gesprächskanäle vertiefen und
ausbauen - erst recht in Zeiten, in denen Abschottung und
Nationalismus auf beiden Seiten des Atlantiks Konjunktur haben." Das
sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie
(BDI), Dieter Kempf, am Samstag in München. Bei dem BDI-U.S.
Congressional Roundtable am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz
tauschten sich deutsche Industrievertreter mit hochrangigen Senatoren
und Abgeordneten aus den USA aus.
"Ich bin fest davon überzeugt: Die transatlantische Partnerschaft
ist und bleibt eine wichtige Säule für eine starke Wirtschaft, für
internationale Sicherheit und für die Gestaltung der Globalisierung",
erklärte Kempf. Die große US-Delegation bei der Sicherheitskonferenz
sei ein klares Bekenntnis zu den transatlantischen Beziehungen.
Die starke deutsche Industrie könne den USA dabei helfen, ihre
industrielle Basis wieder zu verstärken. "Die Voraussetzung dafür
ist, dass die neue US-Regierung keine neuen Handelsbarrieren
errichtet." Rund 4.700 Unternehmen mit deutscher Beteiligung sind in
den USA aktiv. Sie stehen für fast 700.000 Arbeitsplätze vor Ort.
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Datum: 18.02.2017 - 13:00 Uhr
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