stern-Umfrage: Knappe Mehrheit der Deutschen würde Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone in Kauf nehmen
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Milliarden-Kredite erhält, hängt von der Umsetzung der Reformen ab,
die die Euro-Länder im Gegenzug für ihr drittes Hilfspaket gefordert
hatten. Ohne diese Kredite könnte das Land im Juli fällige
Rückzahlungen nicht mehr leisten und wäre bankrott. Eine knappe
Mehrheit von 53 Prozent der Bundesbürger spricht sich in einer
Forsa-Umfrage im Auftrag des stern gegen weitere Zahlungen an
Griechenland aus, 40 Prozent dagegen fänden sie richtig - darunter
mehrheitlich die Anhänger von Grünen (52 Prozent), Linke und FDP
(jeweils 51 Prozent).
Dass Griechenland einen auch vom Internationalen Währungsfonds
(IWF) verlangten Schuldenschnitt braucht, um wieder auf die Beine zu
kommen, meinen 45 Prozent der Befragten. 47 Prozent lehnen es ab,
dass die Geldgeber auf einen Teil ihrer Rückforderungen verzichten
sollen. 42 Prozent der Deutschen wollen Griechenland unter allen
Umständen in der Euro-Zone halten, etwas mehr als die Hälfte -
nämlich 52 Prozent - würde sich notfalls auch mit dem Austritt des
Landes aus dem Euro abfinden können. Den Grexit würden am häufigsten
die Anhänger der AfD in Kauf nehmen (75 Prozent).
Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 16. und 17. Februar
2017 im Auftrag des Magazins stern 1002 repräsentativ ausgesuchte
Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe
ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3
Prozentpunkten.
Diese Vorabmeldung ist mit der Quellenangabe stern zur
Veröffentlichung frei.
Pressekontakt:
Sabine Grüngreiff, Gruner + Jahr Unternehmenskommunikation, Telefon
040 - 3703 2468, gruengreiff.sabine@guj.de.
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Datum: 22.02.2017 - 08:15 Uhr
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