Rund ums Hören (FOTO)
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(ots) -
Der Hörverlust ist bei jedem Menschen ganz individuell. Die
meisten Menschen haben dann Schwierigkeiten, hochfrequente
Sprachlaute zu verstehen, einige verstehen eher die Sprachlaute in
tiefen Frequenzen schlechter. Je nachdem, in welchem Frequenzbereich
der Hörverlust ist und wie stark er ausgeprägt ist, können einzelne
Buchstaben gar nicht mehr gehört werden. Der Betroffene hört dann
beispielsweise anstatt "Eis" nur "Ei". Da er nicht mehr alles hört,
versteht er den Zusammenhang nur mit zusätzlicher Anstrengung oder
muss beim Gesprächspartner nachfragen. Hörakustiker machen deshalb
umfangreiche Tests und Höruntersuchungen mit den Betroffenen, um den
individuellen Hörverlust und die Auswirkungen auf die
Sprachverständlichkeit zu bestimmen.
Jedes Ohr ist so individuell wie ein Fingerabdruck, auch wenn die
Unterschiede nicht immer so auffallen wie bei Mister Spock oder
Meister Yoda. Ungeachtet ihrer Form leisten sie eine erstaunliche
Arbeit. Gemeinsam mit dem Gehirn verwandeln sie Töne in Sprache, sind
Frühwarnsystem bei Gefahren, selbst nachts, und sorgen dafür, dass
der Mensch nicht das Gleichgewicht verliert. Umso wichtiger ist es,
dieses Sinnesorgan sorgsam zu pflegen und Hörschäden möglichst
vorzubeugen. Insbesondere Lärm schadet dem Hörvermögen. Ein Blick in
die Grafik zeigt, ab wann es zu laut wird. Einen Hörverlust
rechtzeitig zu versorgen, bewahrt eine hohe Lebensqualität. Ganz
natürlich ist, dass im Alter das Gehör nachlässt. Für jeden
Hörverlust bieten Hörakustiker Hörtests und bei Bedarf modernste
Hörsysteme sowie weitere Hilfen, um Hörprobleme bestmöglich
auszugleichen.
Pressekontakt:
Dr. Juliane Schwoch, biha
schwoch@biha.de
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Datum: 27.02.2017 - 13:52 Uhr
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