Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Urteil gegen den Ku'damm-Raser
ID: 1461307
Todesfälle als Mord oder als fahrlässige Tötung angesehen werden,
ist juristisch interessant, die praktische Relevanz ist allerdings
gar nicht so gewaltig. Zwar droht in einem Fall lebenslange Haft, im
anderen maximal fünf Jahre. Allerdings wird wenig so sehr überschätzt
wie die abschreckende Wirkung von Strafandrohungen. Wenn es darum
geht, künftig Unglücke wie das in Berlin zu vermeiden, sind andere
Maßnahmen wichtiger. Ein Gesetz, das illegale Autorennen auch dann
unter Strafe stellt, wenn Unbeteiligte nicht zu Schaden kommen, ist
auf dem Weg. Grundsätzlich gilt auch hier: Höhere Strafen allein
werden die Dummheit der PS-Protze nicht ausbremsen. Es braucht die
richtige Sanktion, und das heißt: sofortiger und dauerhafter Entzug
des Statussymbols Auto.
Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Joachim Volk
Telefon: 0711 / 7205 - 7110
cvd@stn.zgs.de
Original-Content von: Stuttgarter Nachrichten, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.02.2017 - 20:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1461307
Anzahl Zeichen: 1176
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 357 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Urteil gegen den Ku'damm-Raser"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Nachrichten (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Andreas Scheuer muss nicht vor Gericht, weil seine Fehler bei der Maut den Staat rund 250 Millionen Euro gekostet haben. Als Verkehrsminister hatte er sich über die Bedenken der Fachleute hinweggesetzt, um den politischen Wunsch der CSU durchzudrücken. Das war dumm, aber das ist nicht strafbar. Po
Vertrauen verspielt / Bundestrainer Julian Nagelsmann kämpft darum, vor der Fußball-WM die Zweifel zu vertreiben. ...
Wie ein Getriebener der eigenen Personalpolitik wirkte Nagelsmann zuletzt. Auch, weil sein WM-Kader Name für Name über bestimmte Medien durchgestochen wurde. Ein Kommunikationsdesaster, das dem Bundestrainer nach seinen klärenden Telefonaten mit den Kandidaten nicht zwingend anzulasten ist. Wobei
Diätenerhöhung wäre das falsche Signal / Den Mechanismus für die Verdienste der Abgeordneten auszusetzen, ist der einzig vermittelbare Schritt. ...
Wenn das Parlament in dieser Krise eine um fast 500 Euro erhöhte Abgeordnetenentschädigung von rund 12.330 Euro beschließen würde, beginge es einen fatalen Fehler. Wie könnten dann noch die in Aussicht gestellten sozialen Einschnitte vermittelt werden? Abgeordnete haben eine fordernde und veran
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Nachrichten
Mittelbayerische Zeitung: Trump sei Dank / Die Traumfabrik wacht auf. Der US-Präsident weckt das politische Potenzial Hollywoods. Leitartikel von Marianne Sperb ...
Um zu wissen, was einem wichtig ist und wofür man steht, sind Fronten sehr nützlich. Im Gegenbild gewinnt das eigene Profil Kontur. Es braucht Reibungswiderstand, damit Funken sprühen. Und so dient US-Präsident Donald Trump, der wie kein anderer bisheriger US-Präsident Fronten aufbaut und Me
Lausitzer Rundschau: B 169 und Licht am Ende des Tunnels Spree-Neiße akzeptiert Urteil zu Klein Oßnig ...
So groß war die Hoffnung noch nie: Dem Schwerlastverkehr könnte in naher Zukunft die Durchfahrt durch Klein Oßnig verwehrt werden. Diese Zuversicht verbreitet zumindest die Aussage von Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger (CDU), wonach es im Rechtsstreit um Klein Oßnig keine neue Runde geb
Lausitzer Rundschau: Eine Warnung für PS-Junkie Die Raser und das Berliner Urteil ...
Wer mit einem irrsinnigen Tempo durch eine Innenstadt rast, egal ob tagsüber oder nachts, der kann nicht ernsthaft behaupten, sich sicher gewesen zu sein, dass alles schon gut ausgehen werde. So sollen die Angeklagten in der Verhandlung argumentiert haben. Es ist aber nicht gut ausgegangen. Ein
WAZ: Kein großer Wurf - Kommentar von Michael Kohlstadt zum Verpackungsmüll ...
Es gibt wohl kaum ein Alltagsthema, bei dem Anspruch und Wirklichkeit soweit auseinanderklaffen wie beim Müll. Das gilt gesamtgesellschaftlich und politisch. Es gilt aber auch im ganz persönlichen Umgang mit den Hinterlassenschaften unserer Konsumgesellschaft. Ja, wir sind die Mülltrenner-




