"planet e." im ZDF: Moore als natürliche Klimaschützer (FOTO)
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(ots) -
Intakte Moore speichern in ihrem Torfkörper mehr vom
klimaschädlichen CO2 als Wälder. Doch der steigende Bedarf an
Agrarflächen führt dazu, dass immer mehr Moore trockengelegt werden.
Die Umwelt-Doku in der Reihe "planet e." beleuchtet am Sonntag, 5.
März 2017, 16.30 Uhr, im ZDF "Die Macht der Moore - Wie die Natur
unser Klima schützt".
Im Lauf der Jahrhunderte wurden 95 Prozent der Moore in
Deutschland entwässert und zu Agrarland. Der Biologe und
international profilierte Moor-Ökologe Michael Succow betont die
Rolle intakter Moore für das Klima: "Aus degradierten Mooren
entweichen in Deutschland rund 45 Millionen Tonnen Treibhausgase,
rund fünf Prozent der gesamtdeutschen Emissionen", so Succow.
Mit dem Absenken des Wasserspiegels beginnt das Ende eines
intakten Moors: Die Torfe mineralisieren und der in ihnen
gespeicherte Kohlenstoff entweicht in die Atmosphäre. Dementsprechend
kann die Renaturierung von Moorgebieten die Klimabilanz verbessern.
Das zeigt sich zum Beispiel in der Sernitz-Niederung in Brandenburg.
Diese Niedermoorregion wurde noch zu DDR-Zeiten und unter damaliger
Beteiligung von Michael Succow für die Landwirtschaft nutzbar
gemacht. Mittlerweile wurden auf Initiative des Agrarwissenschaftlers
die Entwässerungsgräben wieder verschlossen: Die typische
Niedermoorvegetation kann dort nun erneut wachsen.
"planet e." begleitet Michael Succow bei dessen
Moorschutzprojekten und zeigt ihn bei seinem Einsatz für die
Renaturierung der Moorgebiete und für die Nutzung von deren
natürlichen Klimaschutzpotenzialen.
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Datum: 01.03.2017 - 11:51 Uhr
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