Angst vor Armut – Online-Studie 2009
Internetnutzer verschätzen sich deutlich beim Gerechtigkeitsempfinden.
Die Einkommensentwicklung wurde zutreffend taxiert.
Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat offenbar die Einschätzung zur Einkommensentwicklung der ärmeren wie reicheren Bevölkerungsschichten seit 2007 nicht beeinflusst. So meint jeweils die überwiegende Mehrheit zutreffend, dass die Ärmeren statistisch über 13% weniger und die Reicheren über 31% mehr Einkommen seit 1992 verfügen.
Der wirtschaftliche Aufschwung kommt laut der Umfrage im Vergleich zu 2007 mehr bei den Personen an. 2009 gaben über 26% an, dass sie vom Aufschwung persönlich profitieren; 2007 lag der Anteil nur bei 19%. Ansonsten sieht die Mehrheit der Befragten die eigene Einkommensentwicklung ausgeglichen – bei überwiegend steigernder Zukunftsangst.
Themen in dieser Pressemitteilung:
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Die kostenfreie Online-Umfrage Angst vor Armut erhebt seit Januar 2008 Einschätzungen der Besucher zu Armut, Reichtum sowie Zukunftsaussichten. Themen, Fragen sowie Ausgangswerte beruhen auf einem entsprechenden Bericht in Heft 52/2007 im Magazin Der Spiegel.
Um einer breiten Bevölkerungsschicht die wesentlichen Fakten zu vermitteln und zugleich deren Einschätzung (anonym) im Laufe der Zeit zu erfassen, wurde diese Online-Umfrage unter http://www.angst-vor-armut.de ins Leben gerufen.
Robert Hartl
Firmianstraße 2a
94032 Passau
Pressestelle
Telefon: 0851/851 8558
E-Mail: presse(at)angst-vor-armut.de
Angst vor Armut
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Web: http://www.angst-vor-armut.de
Datum: 17.12.2009 - 05:05 Uhr
Sprache: Deutsch
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Politik & Gesellschaft
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Freigabedatum: 17.12.2009
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