DIE LINKE befürchtet Strategiewechsel zu offensivem Krieg

DIE LINKE befürchtet Strategiewechsel zu offensivem Krieg

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DIE LINKE befürchtet Strategiewechsel zu offensivem Krieg



(pressrelations) - >Zu den Forderungen des deutschen Nato-Generals Lather nach bis zu 1000 zusätzlichen deutschen Soldaten für ein "effizienteres" Vorgehen und des CDU-Verteidigungspolitikers Schockenhoff nach einer "Anpassung des Mandats an die Erfordernisse", erklärt Christine Buchholz, Mitglied des Geschäftsführenden Parteivorstands der Partei DIE LINKE:

Diese Forderungen laufen auf einen blutigeren Krieg hinaus. Mit den geheim veränderten Regeln für Soldaten und der Bombardierung von Kunduz hat die Bundeswehr ein Strategie-Wechsel hin zum offensiven Töten von Afghanen eingeleitet. Dies lässt die Vorbereitung eines offensiven Krieges befürchten, nach der das Ziel die "Eliminierung" so vieler Aufständischer wie möglich ist. Das erinnert an die Strategie des Bodycounts der USA in Vietnam.

Leidtragende ist die afghanische Bevölkerung. Die Bundeswehr ließ Frauen, Kinder und Männer in Kunduz töten. Das ist ein Kriegsverbrechen. Die Aufstockung der NATO-Soldaten wird mehr Afghanen und Soldaten das Leben kosten.

DIE LINKE lehnt den Krieg in Afghanistan ab. Die Bundeswehr muss sofort abziehen.


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Datum: 17.12.2009 - 08:35 Uhr
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