Gründerfonds Ruhr fördert innovative Firmenstarter (FOTO)
ID: 1465033

(ots) -
- Initiativkreis Ruhr und NRW.BANK ermöglichen Startups aus
Zukunftsbranchen Zugang zu Risikokapital
- 3. Gründer-Forum NRW vernetzt Jungunternehmer mit Investoren
sowie Experten aus Industrie und Wissenschaft
- Neue Datenbank Startups Ruhr geht online
Frisches Geld für junge Gründer: Der Initiativkreis Ruhr und die
NRW.BANK haben beim 3. Gründer-Forum NRW in Essen den neuen
Gründerfonds Ruhr vorgestellt. Der Gründerfonds Ruhr hat das Ziel,
innovativen Startups Risikokapital im Gesamtvolumen von zunächst
mindestens 30 Millionen Euro bereitzustellen. Das 3. Gründer-Forum
NRW bringt am heutigen Mittwoch, 8. März, Gründungswillige und
Jungunternehmer mit Konzernvertretern sowie Forschungsleitern
führender Unternehmen, Experten von Universitäten und Kapitalgebern
zusammen.
"Die Rhein-Ruhr-Region ist aktuell der Startup-Hotspot mit der
größten Dynamik in Deutschland. Berlin, München und Hamburg bekommen
dagegen Sättigungstendenzen zu spüren", sagt Bernd Tönjes, Moderator
des Initiativkreises Ruhr und Vorstandsvorsitzender der RAG
Aktiengesellschaft. "Das Ruhrgebiet kann als Hochtechnologiestandort
mit besten Bedingungen für Gründer punkten. Bislang mangelte es hier
aber an Risikokapital für Startups. Der Fonds schließt diese Lücke."
Wirtschaftsminister Duin sieht Wettbewerbsvorteil in NRW
Wirtschaftsminister Garrelt Duin: "Wenn wir in Nordrhein-Westfalen
Innovationsland bleiben wollen, brauchen wir mehr denn je neue Ideen,
Erfindungen und Entwicklungen. Deshalb unterstützen wir Startups und
fördern Gründungen. So können wir unser Ziel erreichen: Synergien zu
nutzen zwischen den Geschäftsmodellen der klassischen Industrie, des
Mittelstands und innovativer Startups. Ihre Zusammenarbeit wird für
Nordrhein-Westfalen zum zentralen Wettbewerbsvorteil in der
Gründerszene und damit zu unserem Alleinstellungsmerkmal in
Deutschland."
"Der Gründerfonds Ruhr nimmt die Zukunftsbranchen in den Fokus",
sagt Dr. Thomas A. Lange, Co-Moderator des Initiativkreises Ruhr und
Vorsitzender des Vorstandes der NATIONAL-BANK AG. Die fünf Leitmärkte
für den Fonds seien Chemie & neue Werkstoffe, Energie & Industrie,
Life Sciences & Gesundheit, Logistik & Handel sowie Digitale
Wirtschaft. "Der Fonds dient der Förderung des Unternehmertums in der
Region, ist aber auch klar renditeorientiert. Das macht ihn für
Investoren hochattraktiv", sagt Dr. Lange. "Alle rechtlichen
Voraussetzungen sind erfüllt. Die Zeichnungsphase für die Investoren
läuft. Zudem können Startups, die sich im Ruhrgebiet ansiedeln
wollen, schon beim heutigen Gründer-Forum ihren Hut für eine
Finanzierung durch den Fonds in den Ring werfen."
Pünktlich zum 3. Gründer-Forum NRW geht die neue Gründer-Datenbank
Startups Ruhr online. Sie wird als fortlaufend aktualisierter Monitor
die Entwicklung der Gründungen in der Region dokumentieren. Der
Initiativkreis ist Mit-Initiator. Firmenstarter können sich ab sofort
unter www.startupsruhr.de registrieren. Zudem unterstützt das
Wirtschaftsbündnis das Startup-Internetportal RuhrGründer. Die
Informations-Plattform erzählt die Erfolgsgeschichten innovativer,
technologiegetriebener und wissensbasierter Geschäftsmodelle. "Wir
verschaffen dem Gründertum im Ruhrgebiet damit mehr Sichtbarkeit und
Transparenz", sagt Tönjes. "Wir zeigen, wie lebendig das
Startup-Ökosystem im Ruhrgebiet ist."
Mehr als 400 Anmeldungen zur Konferenz
Mit mehr als 400 Anmeldungen hat sich die Zahl der Teilnehmer beim
3. Gründer-Forum NRW gegenüber den Vorjahren noch einmal deutlich
erhöht. Sie tauschen sich in der Essener Weststadthalle über
Innovationsbedarf, Gründergeist und Unternehmertum im Ruhrgebiet, in
NRW und in Deutschland aus. Der Kongress ist ein Baustein der
gemeinsamen Initiative "Gründerland NRW" des Initiativkreises Ruhr
und der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Nach der
Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund ist
in diesem Jahr die Universität Duisburg-Essen Partner der Konferenz.
Das Gründer-Forum NRW wird vom Frankfurter Allgemeine Forum
organisiert. Im Anschluss findet die siebte FuckUp Night Ruhrgebiet
statt, bei der Gründer von Rückschlägen berichten und so potenzielle
Firmenstarter aus ihrem Scheitern lernen lassen.
Über den Initiativkreis Ruhr
Der Initiativkreis Ruhr ist ein Zusammenschluss von mehr als 70
führenden Wirtschaftsunternehmen und Institutionen. Sie beschäftigen
zusammen etwa 2,25 Millionen Menschen weltweit und generieren einen
globalen Umsatz von rund 630 Milliarden Euro. Ziel des
Initiativkreises Ruhr ist es, die Entwicklung des Ruhrgebiets
voranzutreiben und seine Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit zu
stärken. Weitere Informationen unter www.i-r.de.
Über die NRW.BANK
Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie
unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und
wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern
"Wirtschaft", "Wohnraum" und "Infrastruktur/Kommunen" setzt die
NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von
zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin
zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit
allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung
berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land
und Europäischer Union.
Pressekontakt:
Christian Icking
Leiter Kommunikation & Pressesprecher
Telefon: +49 201 89 66-660
Telefax: +49 201 89 66-670
E-Mail: icking@i-r.de
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Datum: 08.03.2017 - 12:13 Uhr
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