Umfrage: Hauseigentümer weiter investitionsbereit / Favorit Badsanierung - Erster Ansprechpartner bei Modernisierung ist das Fachhandwerk
ID: 1465662
Eigenheimbesitzer in Deutschland, in die Wertsteigerung ihrer
Immobilie zu investieren, ist weiterhin hoch. Dies bestätigte eine im
Auftrag des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) Ende
Februar durchgeführte repräsentative KANTAR EMNID-Umfrage unter
eintausend Hausbesitzern. Gefragt nach ihren Renovierungsplänen
erklärten 21 Prozent der Immobilienbesitzer, sie beabsichtigten sich
in den nächsten fünf Jahren ein neues Bad oder eine neue Heizung
anzuschaffen. 12 Prozent favorisieren eine Badmodernisierung, 5
Prozent wollen ihre Heizungsanlage erneuern und 4 Prozent streben
sogar beide Maßnahmen an.
"Die Modernisierungsbereitschaft der Hauseigentümer scheint
ungebrochen", kommentierte Friedrich Budde, Präsident des ZVSHK, das
Umfrageergebnis anlässlich eines Pressegesprächs zur bevorstehenden
internationalen Sanitär- und Heizungsmesse ISH (14.3. bis 18.3.2017)
in Frankfurt am Main. "Seit 2008 registrieren wir in unserem Markt
den Trend, in die Haus- und Gebäudetechnik der eigenen Immobilie zu
investieren." Im vergangenen Jahr konnte das Sanitär-, Heizungs- und
Klimahandwerk nach Angaben des ZVSHK mit 41,7 Milliarden Euro einen
neuen Rekordumsatz erwirtschaften. Wachstumstreiber war das
Modernisierungsgeschäft bei Bädern und Heizungen im Altbau. Hier lag
der Umsatzanteil bei 72 Prozent. Hauptkundengruppe waren mit einem
Anteil von 61,4 Prozent die privaten Auftraggeber.
Ein weiteres Ergebnis der KANTAR EMNID-Umfrage zeigt: Mit Abstand
erster Ansprechpartner für den Produktkauf bei einer Bad- oder
Heizungsmodernisierung bleiben die Fachbetriebe des Sanitär-,
Heizungs- und Klimahandwerks. Die Frage nach der bevorzugten
Bezugsquelle ermöglichte dabei Mehrfachnennungen. Mit 86 Prozent
liegt das Fachhandwerk vor dem Baumarkt (23 Prozent), den
Ausstellungen (16 Prozent) und dem Onlinehandel (13 Prozent).
Die wichtigsten Kriterien für den Kauf beim Fachhandwerker sind
laut Umfrageergebnis Erfahrung, Vertrauen, Seriosität, die Produkt-
und Servicequalität sowie die persönliche Beratung. "Es ist der oft
langjährige persönliche und vertrauensvolle Kontakt zu den Kunden,
der unseren Betrieben im Markt diesen deutlichen Vorsprung vor
anderen Vertriebswegen verschafft", betont ZVSHK-Präsident Budde.
Dieses positive Image gelte es jedoch Tag für Tag neu zu beweisen.
"Kompetenz, Qualifikation, Zuverlässigkeit und die Bereitschaft zur
Weiterbildung zeichnen in unserem Handwerk den erfolgreichen
Unternehmer aus." Die anstehende ISH böte ihrer größten
Besuchergruppe, dem Fachhandwerk, beste Gelegenheiten, diese
Fähigkeiten und Eigenschaften zu vertiefen. Das SHK-Handwerk stellt
mit einem Anteil von rund einem Drittel traditionell die stärkste
Besuchergruppe der ISH.
Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist die
Standesorganisation von über 51.000 Handwerksbetrieben mit über
365.000 Beschäftigten. Der Jahresumsatz des Sanitär-, Heizungs- und
Klimahandwerks lag 2016 bei 41,7 Milliarden Euro. Die 24.000
Innungsbetriebe erwirtschafteten mit ihren 215.000 Beschäftigten fast
zwei Drittel des Gesamtumsatzes.
Pressekontakt:
Frank Ebisch
Bereichsleiter Kommunikation
Tel: 02241 9299-114
Mobil: 0151 241 56 979
f.ebisch@zvshk.de
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Datum: 09.03.2017 - 12:15 Uhr
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