Ausweitung des Heimrechts macht "nichts besser im Saarland, aber vieles komplizierter"
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Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, den Geltungsbereich der
Heimaufsicht auszudehnen, sagt der saarländische Landesvorsitzende
des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa)
Helmut Mersdorf:
"Wenn künftig die Heimaufsicht auch ambulante Dienste und andere
Wohnformen kontrolliert, dann wird nichts besser im Saarland, aber
vieles komplizierter. Ambulante Pflegediensteund Senioren-WGs sowie
die dort beschäftigen Pflegekräfte werden bereits durch verschiedene
Aufsichtsbehörden kontrolliert, das Ministerium schließt hier also
keine Lücken, sondern schafft eine Überregulierung und ein
Durcheinander der Kompetenzen.
Pflegebedürftige und ihre Familien möchten aus unterschiedlichen
Versorgungsformen auswählen können, deshalb ist eine lebendige
Entwicklung der ambulanten Pflege und der betreuten
Wohngemeinschaften wichtig."
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 9.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon fast
150 im Saarland) die größte Interessenvertretung privater Anbieter
sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
290.000 Arbeitsplätze und circa 22.000 Ausbildungsplätze (siehe
www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das
investierte Kapital liegt bei etwa 23 Milliarden Euro.
Pressekontakt:
Für Rückfragen: Angela Eicher, bpa-Landesbeauftragte, Tel.: 0681/948
88 40, www.bpa.de
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Datum: 15.03.2017 - 15:24 Uhr
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