Studie: Social Media spielt noch eine Statistenrolle in der digitalen Kommunikation von Großkanzleien
Die Digitale Transformation erfordert ein Neudenken in Marketing und Kommunikation. Großkanzleien in Deutschland haben noch Nachholbedarf – so eins der Kernergebnisse der Studie „Wie nutzen deutsche Top Großkanzleien Social Media? Einblick in die Top 20“ von Agentur Gerhard.
Die Studie der Berliner Agentur Gerhard für Digitalstrategie ist eine Momentaufnahme von digitalen Maßnahmen und Aktivitäten im Bereich Social Media der Top 20 Wirtschaftskanzleien. Die Ergebnisse sind aufgrund der ausgewählten Stichprobe nicht repräsentativ, geben aber dennoch ein aussagekräftiges Bild von Branchenstandards der Großkanzleien im deutschen Markt wieder. Durch ein Punktesystem zur Bewertung der Ergebnisse ergibt sich pro untersuchtem Kanal (z.B. Facebook) ein Ranking. Das Gesamtranking der Top Kanzleien in Deutschland setzt sich aus den einzelnen Rankings einzelner Kategorien zusammen.
Zu den Social Media Champions unter den Großkanzleien in Deutschland zählen laut dem Ranking:
•Hogan Lovells (Platz 1),
•CMS (Platz 2)
•Allen & Overy (Platz 3)
Von Unklarheit bis Unsicherheit: Die Kernergebnisse der Studie
•Unklarheit im Umgang: Großkanzleien im deutschen Markt schöpfen die Potentiale sozialer Netzwerke für die B2B Kommunikation nicht aus.
•Unsicherheit im Umgang: Der Einfluss von Suchmaschinen auf die B2B Kommunikation wird unterschätzt.
•Strategische Fundamente fehlen: Synergien zwischen den einzelnen Social Media Kanälen kommen nur teilweise effizient zum Einsatz.
Reinhardt Neuhold, Gründer und Geschäftsführer von Agentur Gerhard, bringt die Ergebnisse der Studie auf den Punkt: „Social Media spielt noch eine Statistenrolle in der digitalen Kommunikation von Großkanzleien.“
Website und Businessplattformen dominieren die B2B-Kommunikation
Die Social Media Kommunikation von Großkanzleien fokussiert sich auf wenige Kanäle. Während die eigene Website und die Businessplattform LinkedIn Hygienefaktoren darstellen, werden relevante Bild- und Bewegtbild-Plattformen für einen Markenemotionalisierungs-Push vernachlässigt. Ebenso werden Potentiale von Facebook – dem Klassiker unter den Sozialen Netzwerken – nicht ausgeschöpft. „Vor allem im Wettbewerb um hochqualifizierte Mitarbeiter wird Facebook bei den Sozietäten noch unterschätzt.“, so Christian Wochagg, ebenfalls Gründer und Geschäftsführer von Agentur Gerhard.
Die Bedeutung von Social Media und Google sollte von Großkanzleien nicht unterbewertet werden. Dafür liefert die Studie von Agentur Gerhard ein Indiz: Zwar sind nur 30% der Großkanzleien auf den Plätzen 10-20 in dem Ranking der Studie 2015/2016 überdurchschnittlich im Umsatz gewachsen. Jedoch finden sich unter den Top 10 in dem Ranking 60% Kanzleien mit überdurchschnittlichem wirtschaftlichen Wachstum.
Die Studie inklusive Ranking kann hier runtergeladen werden:
http://www.agentur-gerhard.de/deutsche-top-kanzleien-social-media-studie-2016/
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Datum: 16.03.2017 - 16:40 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 16.03.2017
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