Top-Anwälte Ciper & Coll. für Medizinrecht, Arzthaftungsrecht auf Erfolgskurs vor Landgericht Mönchengladbach!
ID: 1472306
Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:
Landgericht Mönchengladbach
Medizinrecht - Arzthaftungsrecht - Behandlungsfehler:
Irreversible Hirnschädigungen nach verspäteten EEG und MRT - Untersuchungen nach Geburt, LG M'gladbach, Az.: 6 O 347/12
Chronologie:
Der Kläger wurde Anfang 2010 in der Geburtshilfeklinik des Beklagten zu 1) geboren. Anlässlich des Geburtsvorganges kam es zu Komplikationen. Es erfolgte eine eilige Sectio in Spinalanästhesie. Nach der Geburt wurden erst spät EEG und MRT veranlasst und die Krampfanfälle des Kindes zu spät behandelt. Seither leidet der Klage an irreversiblen Hirnschädigungen, ist geistig und körperlich zu 100 Prozent pflegebedürftig und kann sich nicht selbständig bewegen.
Verfahren:
Das Landgericht Mönchengladbach hat zwei fachmedizinische Gutachten zu den Vorfällen eingeholt. Im Ergebnis konstatiert das Gericht, dass der Kläger nach seiner Geburt grob behandlungsfehlerhaft versorgt und hierdurch rechtswidrig und schuldhaft in seiner Gesundheit geschädigt worden ist. Mit Grund- und Teilurteil erkennt das Gericht, dass die Klage gegen den Beklagten zu 1) dem Grunde nach gerechtfertigt ist und dem Kläger sämtliche aus der fehlerhaften Behandlung zustehenden immateriellen und materiellen Schäden zu ersetzen habe. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.
Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Die Parteien stehen nunmehr in Regulierungsverhandlungen, wobei sich diese angesichts der zu erwartenden Millionenentschädigung noch einige Zeit hinziehen dürften. Es ist der Öffentlichkeit und sogar Anwälten, die auf diesem Rechtsgebiet grundsätzlich nicht bewandert sein, oftmals gar nicht klar, wie schwierig sich derartige Vergleichsverhandlungen gestalten: Ein Haftpflichtversicherer wird erfahrungsgemäß alle möglichen Mittel ausschöpfen, die Regulierung nicht unverzüglich und angemessen vorzunehmen. In diesem Fall wird die Angelegenheit erneut beim Landgericht Mönchengladbach landen, da es in dieser Sache nur noch um die Höhe der Ansprüche geht.
Was ebenfalls nicht versierte Anwälte auf diesem Gebiet kaum wissen: Es gibt bundesweit nur sehr wenige hochqualifizierte gerichtsbekannte Sachverständige aus dem Bereich der Geburtsschäden, die in ihren Gutachten im Ergebnis "grobe Behandlungsfehler" konstatieren. Nur mit Hilfe dieser Gutachter ist ein betroffener Geburtsgeschädigter überhaupt erst in der Lage, insbesondere auch außergerichtlich, von Haftpflichtversicherungen angemessene Regulierungen in Millionenhöhe zu erzielen. Die in Deutschland von Gerichten für Schmerzensgeld zugesprochenen Höchstbeträge bewegen sich gegenwärtig nach wie vor im Bereich von 500.000,- bis 600.000,- Euro stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht klar.
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Kurfürstendamm 217, 10719 Berlin
Datum: 27.03.2017 - 14:20 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dirk Dr Ciper
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Berlin
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Kategorie:
Recht und Verbraucher
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