Es knirscht gehörig im EU-Gebälk
ID: 1473765
wirft Andreas Marquart, Vorstand des Ludwig von Mises Instituts
Deutschland, die Frage auf, wie es mit der EU angesichts des heute
beschlossenen Brexits und der Wahl von Donald Trump als US-Präsident
weitergehen wird.
Es scheint, als gäbe es dabei nur zwei mögliche Antworten: "Mehr
Europa" oder "Weniger Europa". Ersteres bedeutet mehr Zentralismus
und letzteres mehr Nationalismus, im schlimmsten Fall sogar mehr
Protektionismus. Tatsächlich aber sind beide Wege keine echten
Alternativen. Im Kern bedeuten sie sogar dasselbe: die Abschaffung
des politischen Wettbewerbs. Die Zentralisten versuchen, diesen
Wettbewerb über einen europäischen Einheitsstaat abzuschaffen und die
Nationalisten, indem sie den Bürgern die Abschottung empfehlen. Für
Andreas Marquart aber liegt die Lösung in einem dritten, wirklich
alternativen Weg. Er empfiehlt hierfür den Blick in die europäische
Vergangenheit. Historisch betrachtet steht Europa für Vielfalt und
Wettbewerb, nämlich die Vielfalt und den Wettbewerb "kleiner und
kleinster politischer Einheiten", wie Marquart feststellt.
Kleinere politische Einheiten sind somit kein Rückschritt, wie die
Verfechter des EU-Einheitsstaates den Bürgern weismachen wollen,
sondern eine Rückkehr zu dem, was Europa groß gemacht hat. Kleine
Staaten müssen als Dienstleister für ihre Bürger agieren. Zu viel
Gängelei und staatliche Eingriffe in das Privatleben führen zur
Abstimmung mit den Füssen. Die Bürger wandern einfach aus -
schließlich sind die Grenzen nahe. Zudem sind kleine Staaten
flexibler. Sie sind friedlicher. Sie sind weniger bürokratisch und
weniger anfällig für Korruption. Es herrscht insgesamt weniger
Politik in ihnen. "Weniger Politik war und ist noch heute der
Schlüssel zu Wohlstand", so konstatiert Marquart. "Wettbewerb, freier
Handel, niedrige Steuern und kompromissloser Schutz privaten
Eigentums sind die Zauberwörter und Garanten hierfür."
Es knirscht gehörig im EU-Gebälk http://www.misesde.org/?p=15427
Pressekontakt:
Wordstatt GmbH
Dagmar Metzger
Tel: +49 89 3577579-0
Email: info@wordstatt.de
Original-Content von: Ludwig von Mises Institut Deutschland e. V., übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.03.2017 - 10:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1473765
Anzahl Zeichen: 2528
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 164 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Es knirscht gehörig im EU-Gebälk"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ludwig von Mises Institut Deutschland e. V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Ludwig von Mises Institut Deutschland e. V.
Westfalen-Blatt: zum Brexit ...
Die Briten sind für ihren schwarzen Humor bekannt. So lassen sich auch Niederlagen besser ertragen. Wir kennen den berühmten Satz, den Fußballprofi Gary Lineker nach dem Halbfinal-Aus gegen Deutschland bei der Weltmeisterschaft 1990 in Italien sagte: »Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Mä
Stuttgarter Zeitung: Spionage ist ein feindlicher Akt Erdogans Geheimdienstler benehmen sich wie die Agenten einer Bananenrepublik. ...
Seit allgemein bekannt ist, dass US-Geheimdienste auch vor Spionage in Deutschland nicht zurückschrecken, ist es schwer, die Grenze zwischen Freund und Feind zu ziehen. Ungeachtet dieser prinzipiellen Ungewissheit kann kein Zweifel daran bestehen, dass es sich um einen feindlichen Akt handelt,
Brexit: Bedingungen für Zustimmung zum Austrittsabkommen aus dem Europäischen Parlament ...
Die Konferenz der Präsidenten des Europäischen Parlaments hat einen Entschließungsantrag der Vorsitzenden von vier Fraktionen und des Ausschusses für konstitutionelle Fragen angenommen, in dem sie ihre Bedingungen für eine Zustimmung des Europäischen Parlaments zu einem Austrittsabkommen m
Mittelbayerische Zeitung: Mittelbayerische Zeitung (Regensburg) zu Brexit ...
Der Grund, warum sich die britische Position sukzessive verhärtet hat: Theresa May ist eine Gefangene des rechten Flügels ihrer Partei. Rund 50 Abgeordnete zählt die Gruppe der Brexit-Ultras innerhalb der Fraktion der Konservativen. Aber sie haben überproportionalen Einfluss, weil May nur ei




