Gebildete Psychopathen sind die besseren Chefs
ID: 1475602
Bonner Universität: Bestimmte Psychopathie-Form befördert berufliche Top-Leistungen
Der Personalexperte Michael Zondler zeigt sich von der Studie nicht überrascht. "Auf den ersten Blick mutet der Befund skurril an: Bestimmte Formen von seelischer Erkrankung sollen berufliche Spitzenleistungen ermöglichen. Doch schon die amerikanischen Psychiater Paul Babiak und Robert D. Hare kamen in ihren Studien zu dem Schluss, dass Schwerverbrecher und Manager über vergleichbare Persönlichkeitsmerkmale verfügen. Doch auch hier gilt: Wer nur über die negativen Eigenschaften des Narzissmus wie Überempfindlichkeit gegenüber Kritik, mangelnde Empathiefähigkeit, Neigung zum Größenwahn etc. verfügt, wird ein Unternehmen langfristig an die Wand fahren."
Zondler, Geschäftsführer des Stuttgarter Beratungsunternehmens CENTOMO http://www.centomo.de, ist davon überzeugt, dass viele Führungskräfte über eine gehörige Portion positive Eigenliebe verfügen. Sie wollen etwas aufbauen und entwickeln Visionen für ihre Unternehmen, von denen auch ihre Mitarbeiter profitieren.
Die helle Seite der Psychopathie
Menschen mit psychopathischen Wesenszügen kommen laut der Bonner Studie auf der Karriereleiter häufig besonders weit, da sie risikobereit, rücksichtslos und charmant zugleich sind. "Sie stehen aber im Ruf, schädlich für Unternehmen zu sein: Das reicht von riskanten Entscheidungen über ignorierte Anweisungen und die Schädigung von Mitarbeitern bis hin zum Drogen- und Alkoholkonsum. Nach den Ergebnissen der aktuellen Studie muss aber genauer differenziert werden. Neben der dunklen Seite der Psychopathie wird in der Untersuchung auch eine helle sichtbar", so die Forscher.
"Die toxische Form von Psychopathie kennzeichnet sich durch antisoziale Impulsivität", sagt Professor Dr. Gerhard Blickle vom Institut für Psychologie. Solche Personen können sich nicht kontrollieren, nehmen was ihnen gefällt, agieren ohne vorher nachzudenken und schieben die Schuld auf andere. "Die potenziell gutartige Form von Psychopathie wird furchtlose Dominanz genannt", ergänzt Mitautorin Nora Schütte. "Sie kann sich zum Schlechten, aber auch zum sehr Guten entwickeln." Menschen mit dieser Eigenschaft kennen keine Angst, haben ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, gute soziale Fertigkeiten und sind extrem stressresistent.
Ob aus einer Person mit furchtloser Dominanz potenziell ein Top-Mitarbeiter wird, hängt nach der aktuellen Studie von einem wichtigen Faktor ab: Bildung. Während Personen mit furchtloser Dominanz und niedriger Bildung Verhaltensweisen an den Tag legen, die Unternehmen schädigen können, werden solche "Psychopathen" mit hoher Bildung von ihren Kollegen am Arbeitsplatz als hervorragend tüchtig und in keiner Weise antisozial auffällig beurteilt. "Etwas flapsig könnte man zusammenfassen: Gebildete Psychopathen sind die besseren Chefs", so Zondler.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Auf den Hüllen 16
57537 Wissen
andreas.schultheis(at)googlemail.com
01714941647
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2
Datum: 03.04.2017 - 12:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1475602
Anzahl Zeichen: 3532
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Andreas Schultheis
Stadt:
Wissen
Telefon: 01714941647
Kategorie:
Bildung & Beruf
Diese Pressemitteilung wurde bisher 357 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gebildete Psychopathen sind die besseren Chefs"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Andreas Schultheis, Text& Redaktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Keiner möchte als Psychopath bezeichnet werden. Der Begriff ist negativ besetzt. Eine Studie von Psychologen der Universität Bonn erschüttert nun dieses Bild. Eine bestimmte Form von Psychopathie kann demnach zu beruflicher Spitzenleistung führen, ohne dabei andere oder das Unternehmen zu schäd
Gebildete Psychopathen sind die besseren Chefs ...
Von Ansgar Lange +++ Keiner möchte als Psychopath bezeichnet werden. Der Begriff ist negativ besetzt. Eine Studie von Psychologen der Universität Bonn erschüttert nun dieses Bild. Eine bestimmte Form von Psychopathie kann demnach zu beruflicher Spitzenleistung führen, ohne dabei andere oder das
Die Sehnsucht nach dem starken Mann ...
Von Ansgar Lange +++ Sie galt lange Zeit als überwunden: die Sehnsucht nach dem starken Mann. Doch seit Erdogan, Putin und Trump ihr (Un-)Wesen treiben, kommt man ins Grübeln, ob die Menschheit aus ihrer Geschichte gelernt hat. "Das Modell des starken Mannes funktioniert nur bedingt in der Po
Weitere Mitteilungen von Andreas Schultheis, Text& Redaktion
ec4u als Mitglied der Fair Company Initiative ...
Anfang 2017 ist die ec4u der Fair Company Initiative von Handelsblatt und WirtschaftsWoche beigetreten. Diese ist die größte und bekannteste Arbeitgeberinitiative Deutschlands für Studierende und Berufseinsteiger im Rahmen eines Praktkums, einer Werkstudententätigkeit oder eines Traineeprogramm
Der Weg ins Studium auch ohne Abitur ...
Für viele Frauen scheidet ein Studium von vornherein aus, weil sie kein Abitur haben ? das muss nicht sein. Schon mit einer Berufsausbildung und Berufserfahrung ist ein fachgebundenes Studium möglich. Bei der Informationsveranstaltung ?Studium mit Beruf (auch) ohne Abitur? der Koordinierungsstell
Die Christliche Gewerkschaft Metall fordert vom Europäischen Gerichtshof: "Die Mitarbeiterbeteiligung in deutschen Aufsichtsräten muss geschützt werden!" ...
Derzeit wird beim EuGH geprüft, ob die Mitbestimmung in Deutschlands Aufsichtsräten durch Arbeitnehmervertreter europarechtskonform ist oder nicht. Der Kläger begründet seine Klage mit der Benachteiligung von Beschäftigten in anderen Ländern. Adalbert Ewen: ?Das Mitbestimmungsrecht ha
Die Christliche Gewerkschaft Metall fordert vom Europäischen Gerichtshof: "Die Mitarbeiterbeteiligung in deutschen Aufsichtsräten muss geschützt werden!" ...
Derzeit wird beim EuGH geprüft, ob die Mitbestimmung in Deutschlands Aufsichtsräten durch Arbeitnehmervertreter europarechtskonform ist oder nicht. Der Kläger begründet seine Klage mit der Benachteiligung von Beschäftigten in anderen Ländern. Adalbert Ewen: ?Das Mitbestimmungsrecht ha




