Deutsche Wirtschaft geht gut gelaunt in den Frühling
ID: 1476704
- Mittelständisches Geschäftsklima konsolidiert sich im März auf
hohem Niveau
- Optimismus in Großunternehmen steigt rapide
- Hochstimmung im Bau
- Konjunkturausblick gut, Risiken verblassen
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft bleibt weiter gut und
zeugt von wachsendem Konjunkturoptimismus: Wie das aktuelle
KfW-ifo-Mittelstandsbarometer zeigt, konsolidieren sich die
Geschäftserwartungen und Lageurteile der kleinen und mittleren
Unternehmen im März jeweils auf hohem Niveau. Das mittelständische
Geschäftsklima bleibt mit 20,2 Saldenpunkten nahezu unverändert
gegenüber dem Vormonat (-0,9 Zähler). Die Großunternehmen starten
sogar überaus gut gelaunt in den Frühling und schließen die
Stimmungslücke zum Mittelstand, die sich seit dem Jahreswechsel
aufgetan hatte. Dank erheblich zuversichtlicherer
Geschäftserwartungen steigt ihr Geschäftsklima um 4,0 Zähler auf 20,3
Saldenpunkte.
"Die deutsche Wirtschaft blickt mit Zuversicht ins weitere Jahr,
die zahlreichen politischen Risiken treten in der Wahrnehmung der
Firmen in den Hintergrund und verblassen", sagt Dr. Jörg Zeuner,
Chefvolkswirt der KfW. Vor allem die im März um beeindruckende 6,5
Zähler bessere Stimmung der exportabhängigen Großindustrie lasse
darauf schließen, dass die globale Konjunktur an Fahrt gewinne.
Doch nicht nur aus der Exportwirtschaft kommen zuletzt positive
Signale, sondern auch aus dem Bau und damit von einer der tragenden
Säulen der Binnenkonjunktur. Das Geschäftsklima der großen
Bauunternehmen verbessert sich erheblich (+11,1 Zähler auf 37,5
Saldenpunkte), die mittelständischen Baufirmen halten im März ihr
seit langem hohes Stimmungsniveau (+0,2 auf 29,9 Saldenpunkte) - die
Baufirmen beider Größenklassen führen damit im März die
Stimmungstabelle in der deutschen Wirtschaft an.
"Der Konjunkturoptimismus hat mit der ordentlichen
Binnenkonjunktur und der sich abzeichnenden Erholung des Welthandels
ein gesundes Fundament. Im Hintergrund jedoch schwelen die
Unwägbarkeiten weiter - allen voran der Ausgang der
Brexit-Verhandlungen, die protektionistischen Bestrebungen der USA
und die anstehenden Wahlen in Europa", so Zeuner weiter. "Vor diesem
Hintergrund ist der wachsende Optimismus auch eine Hypothek im Fall
unerwarteter Konflikte. Die Enttäuschung wäre umso größer."
Das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer ist abrufbar unter:
www.kfw.de/mittelstandsbarometer
Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM); Christine Volk,
Tel. +49 (0)69 7431 3867, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Christine.Volk@kfw.de, Internet: www.kfw.de
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Datum: 05.04.2017 - 10:01 Uhr
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