Baugeld: Einem 12-Monatshoch im März folgt leichter Rückgang
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10-jährige Darlehen jüngst wieder leichter Rückgang
- Konditionen seit Jahresbeginn um rund 0,15 Prozentpunkte
gestiegen
- Bauzins-Trendbarometer sieht kurzfristig Seitwärtsbewegung
Im März haben die Bestkonditionen für Baufinanzierungen mit einer
Zinsbindung von 10 Jahren ein 12-Monatshoch erreicht und dabei die
1,5 Prozent-Marke durchbrochen. Seit dem Monatsende zeigt sich jedoch
wieder eine leichte Entspannung. "Diese Entwicklung reflektiert die
aktuelle Gemengelage sehr gut: Einerseits spüren wir eine weithin
positive Konjunkturerwartung, wie sie auch von der amerikanischen
Notenbank mit ihrer Zinspolitik bekräftigt wird. Gleichzeitig sehen
wir in Europa noch keinen nachhaltigen Aufwärtstrend. Hier bestimmen
eine Reihe politischer Unwägbarkeiten die Situation. Das sorgt für
eine gewisse Volatilität auf einem weiterhin sehr attraktiven
Zinsniveau," erläutert Jörg Utecht, CEO von Deutschlands größtem
Vermittler privater Baufinanzierungen, der Interhyp Gruppe. Damit
bleiben Immobilienkredite für Bauherren, Immobilienkäufer und
Anschlussfinanzierungskunden nach wie vor sehr preiswert. Auch das
Bauzins-Trendbarometer sieht trotz des zunehmenden Drucks auf die
Europäische Zentralbank (EZB) zunächst eine Seitwärtstendenz beim
Baugeld.
Im Bauzins-Trendbarometer der Interhyp Gruppe, einer monatlichen
Befragung von Marktbeobachtern und Chefvolkswirten, gehen alle
befragten Experten zunächst von einem Seitwärtstrend bei den
Baugeldkonditionen aus. Sie begründen ihre Einschätzung sowohl mit
der Geldpolitik der Zentralbanken als auch mit wirtschaftlichen und
politischen Unwägbarkeiten wie etwa dem Brexit oder der anstehenden
Präsidentschaftswahl in Frankreich.
Die in Europa im Januar und Februar gestiegene Inflation reicht
demnach nicht für eine nachhaltige Trendwende der EZB weg von der
Politik des billigen Geldes. Auch sank im März die Inflationsrate in
der Eurozone bereits wieder leicht auf 1,5 Prozent. Selbst der
amerikanische Konjunkturoptimismus muss sich laut
Bauzins-Trendbarometer nach der Leitzinsanhebung durch die
amerikanische Notenbank Fed auf 0,75 bis 1 Prozent Mitte März und mit
Blick auf die reale Handlungskraft Trumps erst einmal behaupten.
Langfristig allerdings sieht die Mehrheit der befragten Teilnehmer
eine Tendenz zu höheren Baugeldkonditionen. Dies sei vor allem dann
der Fall, wenn sich die europaweite Teuerungsrate stabilisiert und
ein nachhaltiger Konjunktur- und Arbeitsmarktaufschwung zu
verzeichnen ist.
"Entsprechend klug ist das Verhalten unserer Kunden in diesem
Umfeld: Sie nutzten 2016 die niedrigen Zinsen für eine nochmals
höhere durchschnittliche Tilgung von 2,92 Prozent im Jahr und
verbesserten ihre Planungssicherheit mit einer gestiegenen
Zinsbindung von im Schnitt 13,1 Jahren," so Jörg Utecht.
Über die Interhyp Gruppe
Die Interhyp Gruppe ist der führende Omnikanalanbieter für private
Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich
direkt an den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an
Einzelvermittler und institutionelle Partner wendet, hat das
Unternehmen 2016 ein Baufinanzierungsvolumen von 18 Milliarden Euro
erfolgreich bei seinen mehr als 400 Bankpartnern platziert. Dabei
verbindet die Interhyp Gruppe die Leistungsfähigkeit der
eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform eHyp mit führenden
Digitalangeboten und der vielfach ausgezeichneten Kompetenz ihrer
Finanzierungsspezialisten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt knapp
1.500 Mitarbeiter und ist an 106 Standorten persönlich vor Ort für
ihre Kunden und Partner präsent.
Pressekontakt:
Christian Kraus, Leiter Kommunikation und Marke
Telefon (089) 20 30 7 - 13 01
E-Mail: christian.kraus@interhyp.de
www.interhyp-gruppe.de
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Datum: 07.04.2017 - 10:17 Uhr
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