Kampagnenstart: Ab 2020 kein Aids mehr in Deutschland
ID: 1483868
Rita Süssmuth in Berlin: Zeit, gemeinsam Geschichte zu schreiben
Die Deutsche AIDS-Hilfe hat Großes vor: Am 12. Mai startet sie
eine große Kampagne mit dem Ziel, dass ab dem Jahr 2020 in
Deutschland niemand mehr an Aids erkrankt.
Das ist ehrgeizig, aber machbar: Der Ausbruch von Aids lässt sich
längst verhindern. Voraussetzung: Die HIV-Infektion wird rechtzeitig
festgestellt und behandelt. Trotzdem erkranken in Deutschland jedes
Jahr noch immer mehr als 1.000 Menschen an Aids - die meisten, weil
sie nichts von ihrer Infektion wissen, andere weil sie keinen Zugang
zur Behandlung haben. Das wollen wir ändern.
Die Kampagne soll ein Bewusstsein für das Problem und Lösungen
schaffen, Anstöße geben Kräfte mobilisieren und Kompetenzen
zusammenführen. Sie vereint zahlreiche bundesweite und lokale
Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen und Multiplikatoren (z.B. in
Politik und Ärzteschaft). Über die klassischen Hauptbetroffenengruppe
geht sie dabei weit hinaus - denn oft tritt Aids gerade bei Menschen
auf, die nicht damit rechnen, dass HIV und Aids sie betreffen könnte.
Unsere Kampagne knüpft dabei an das Ziel der Vereinten Nationen
an, die Aids-Epidemie bis 2030 zu beenden. In Deutschland können wir
dieses Ziel schneller erreichen - wenn alle relevanten Akteure an
einem Strang ziehen.
Wir laden Sie herzlich ein zur
Auftaktveranstaltung: "Zeit, gemeinsam Geschichte zu schreiben"
am 12. Mai 2017 ab 10 Uhr
im Spreespeicher, Stralauer Allee 2, 10245 Berlin
10 UHR PRESSEKONFERENZ
(mit Prof. Dr. Rita Süssmuth, DAH-Vorstand Ulf Hentschke-Kristal
und den Kampagnengesichtern Regina und Maik sowie medizinischen
Fachleuten)
SYMPOSIUM
11-12.30 Uhr
- Grußwort: Winfried Holz (DAH-Vorstand)
- Keynote: Prof. Dr. Rita Süssmuth (ehem. Präsidentin des
Deutschen Bundestages und Bundesgesundheitsministerin): "Das
Ende von Aids ist machbar"
- Videobotschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU)
13:45-15 Uhr
- Videobotschaft von Michel Sidibé (Direktor UNAIDS)
- Impuls von Ines Perea (Referatsleiterin im Bundesministerium für
Gesundheit)
- Gespräch mit den Kampagnengesichtern Regina und Maik, die beide
Aids hatten
- Fachlicher Austausch mit Dr. Keikawus Arastéh (Chefarzt im
Vivantes-Auguste-Viktoria-Klinikum in Berlin) und Dr. Annette
Haberl (Vorstand Deutsche AIDS-Gesellschaft, Ärztin im
HIV-Center der Uni Frankfurt).
Musik: Wiyaala (Ghana)
Wir bitten um Anmeldung an presse@dah.aidshilfe.de. Bitte geben
Sie dabei an, ob Sie nur an der Pressekonferenz oder auch an der
Auftaktveranstaltung teilnehmen möchten.
Bei Ihrer Berichterstattung unterstützen wir Sie gerne. Auch bei
der Vermittlung von Interviewpartnern sind wir gerne behilflich.
Pressekontakt:
Deutsche AIDS-Hilfe
Holger Wicht
Pressesprecher
Tel. (030) 69008716
holger.wicht@dah.aidshilfe.de
www.aidshilfe.de
Original-Content von: Deutsche AIDS-Hilfe, übermittelt durch news aktuell
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Datum: 26.04.2017 - 10:32 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
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