Das "Dilemma der letzten Meile" lösen: Wie Mittelständler ihre Belegschaften fit für das digitale Zeitalter machen können
ID: 1486060
kommunizieren, arbeiten. Viele reden von "disruptiven Veränderungen",
die auf die Wirtschaft einprasseln.
Fakt ist: Digitalisierung betrifft nahezu jedes etablierte
Unternehmen - vom Restaurant um die Ecke bis zum Global Player. Die
Kunst ist es, den übermächtigen Begriff der Digitalisierung zu
"entmystifizieren" und in konkrete Handlungsansätze für das eigene
Unternehmen zu übersetzen.
Das Dilemma der letzten Meile
Es wird viel Geld in digitale Technik und Automatisierung
investiert. Kleinere Betriebe haben oft noch gar keine Antworten auf
digitale Trends und suchen nach Wegen, die neue Welt für sich zu
erschließen und zu verstehen.
Eines haben fast alle Unternehmen gemeinsam: Digitalisierung wird
auf IT reduziert - während die Belegschaft von der rasanten
Veränderung häufig abgehängt wird. Folge: Digitalisierung bleibt auf
den letzten Metern zum Kunden stecken. Hierzu gibt es viele
Beispiele:
- Außendienst-Mitarbeiter werden mit digitaler Technik (z.B.
Tablets) ausgestattet, die nach erster Euphorie im Schrank
verschwindet.
- Ein Finanzdienstleister verfügt über sehr gute
Beratungssoftware, die im persönlichen Kundengespräch fast nie
eingesetzt wird.
- Ein ausgezeichneter Friseursalon verzeichnet rückgängige
Neukundenzahlen, weil die Macht von Bewertungen in sozialen Medien zu
lange unterschätzt wurde.
Warum vergessen Unternehmen ihre Belegschaft bei der digitalen
Transformation? Ich erlebe immer wieder, dass Belegschaften viel zu
wenig Grundlagenwissen und Verständnis von digitalen Entwicklungen
haben. Wie sollen sie aber mit Begeisterung dabei sein, wenn im
Unternehmen gar keine Aufbruchsstimmung herrscht. Dabei sind mehr
denn je die Menschen der Schlüssel zu einem exzellenten
Kundenerlebnis und nachhaltigem geschäftlichen Erfolg in einer
digitalisierten Welt.
Einfach anfangen!
Es geht nicht um die perfekte "digitale Strategie". Viel wichtiger
ist es, sich auf den Weg zu machen - in eine zunehmend digitalisierte
Welt. Bauen Sie diffuse Ängste ab, stärken Sie die digitale Kompetenz
im Unternehmen und machen Sie "Lust auf Zukunft"!
Wie kann das gehen:
1. Es braucht immer eine Initialzündung, um Menschen an Neues
heranzuführen. Entmystifizieren Sie in Workshops mit Ihren
Mitarbeitern den übermächtigen Begriff der Digitalisierung. Zeigen
Sie, wie Digitalisierung auf Gesellschaft, Kundenverhalten, das
eigene Unternehmen und den Arbeitsplatz wirkt und welche Chancen
bestehen. Hierbei kann Expertise "von außen" helfen.
2. Binden Sie Ihre Belegschaft in Veränderungsprozesse ein: "Silo"
und "Hierarchie" sind Begriffe aus dem letzten Jahrzehnt. Schaffen
Sie Strukturen und ein Umfeld, in dem sich jeder Mitarbeiter an dem
Veränderungsprozess beteiligen kann. Hierfür gibt es einfache
Methoden und Instrumente.
3. Sein Sie authentisch! Niemand erwartet, dass Sie den
"Masterplan" haben.
Fazit: Der Übergang in die digitalisierte Welt wird gelingen, wenn
alle im Unternehmen digitale Kompetenzen aufbauen und die Veränderung
mitgestalten. Warten Sie nicht länger, Ihre Belegschaft digital fit
zu machen.
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Zeitalter. Mit dem Initialworkshop und der Zukunftswerkstatt Filiale
nutzt digitransform Instrumente, die keine riesige Planung erfordern,
als abgeschlossene Einheiten kompatibel funktionieren und Mitarbeiter
anregen, selbst loszulegen.
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Der Autor
Christoph Bubmann ist geschäftsführender Gesellschafter der
digitransform.de Gesellschaft für digitale Transformation mbH. Er hat
über 30 Jahre Erfahrung in Vertriebs- und Führungsaufgaben. Seit 2013
hat er sich auf die digitale Mobilisierung fokussiert und die Frage,
wie sich Digitalisierungsstrategien in etablierten Unternehmen in die
Praxis umsetzen lassen. Dabei kommt ihm seine jahrzehntelange
Trainer- und Coaching-Erfahrung zugute. Als gefragter Redner und
kreativer Storyteller versteht er es, komplexe Themen verständlich
und praxistauglich einem breiten Publikum zu vermitteln.
Pressekontakt:
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Datum: 02.05.2017 - 12:51 Uhr
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