Elektroschocker, Gewalt und mangelnde Betäubung / SOKO Tierschutz deckt Tierquälerei in Vorzeige-(Bio-)Schlachthof auf
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Schlachtung für BIOLAND, Naturland und die Marken "Unser Land",
"Hofpfisterei-Landfrau" und "Alnatura", verspricht viel Tierwohl und
Bioqualität. Die Realität, aufgedeckt mit versteckter Kamera,
beweist: Die Zustände sind verheerend und sprechen von einem
Schlachthof außer Kontrolle in dem Tiere schrecklich leiden.
So waren die bei Bioverbänden streng verbotenen und offiziell
geleugneten Elektroschocker im exzessiven Einsatz. Doch selbst die
schwächeren Vorgaben für konventionelle Tiere wurden nicht
eingehalten. Tiere in Panik wurden zudem geschlagen und unnötig unter
Stress gesetzt. Besonders schockierend und strafbar sind Vorgänge bei
denen der Schwanz eines Rindes gewaltsam umgebogen wird, ein Vorgang,
der laut einem früheren Interview des Schlachthofchefs "Höllenqualen"
verursacht. Danach wurde noch dazu mehrmals eine 250V
Starkstrom-Betäubungszange für Schweine eingesetzt um das Rind unter
Schmerzen anzutreiben.
Schon vor 6 Monaten hatte das Landratsamt den Betrieb ermahnt,
Tiere im Stall nach spätestens 6 Stunden mit Futter zu versorgen. Das
Beweismaterial zeigt, dass Tiere immer wieder bis zu 10 Stunden ohne
Futter und teilweise auch Wasser waren. Auch weitere Auflagen bleiben
bis heute unerfüllt.
Das Bildmaterial zeigt massive Probleme bei der Betäubung der
Schweine. Immer wieder setzen sich Tiere während der Schlachtung
massiv zur Wehr, schnappen nach Luft oder bewegen den Kopf. Solche
Vorkommnisse werden offenbar ignoriert und verschwiegen.
"Die Tatsache, dass es in der Zeit der schärfsten Kontrollen in
einem angeblichen Musterbetrieb und Bioschlachthof solche Zustände
gibt, zeugt von einem totalen Systemversagen und zeigt, dass die
Kontrollen der Regierung und zahnlose Selbstverpflichtungen
wirkungslos sind.", so Maria Martens von SOKO Tierschutz. SOKO
Tierschutz fordert ein Umdenken im Umgang mit Tieren und hat
Strafanzeige wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz gegen den
Betrieb gestellt.
Pressekontakt:
SOKO Tierschutz e.V.
Maria Martens
Tel: 01602769631 - 01714493215
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Datum: 03.05.2017 - 18:13 Uhr
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