Oldtimer vor Alpenkulisse: SKODA startet mit zwei Kultautos bei der Bodensee Klassik (FOTO)
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(ots) -
- Am Start: das SKODA FELICIA Cabrio und der SKODA 440 SPARTAK
- Bodensee Klassik: drei Länder, 180 Teams und mehr als 600
Kilometer Fahrstrecke
- Authentischer Auftritt von SKODA: mit zeitgenössischem
Rallye-Kit und Wind im Haar
Bei der sechsten Auflage der Bodensee Klassik vom 4. bis 6. Mai
geht SKODA mit zwei ausgesuchten Klassikern aus den späten 1950er-
und frühen 1960er-Jahren an den Start. Der SKODA 440 SPARTAK aus dem
Jahr 1957 und das Cabriolet SKODA FELICIA von 1961 werden bei der
frühlingshaften Dreiländer-Rallye die mehr als 600 Kilometer durch
Österreich, Deutschland und die Schweiz in Angriff nehmen. Beide
Fahrzeuge stammen aus dem Bestand des SKODA Museums am Stammsitz im
tschechischen Mladá Boleslav. Start- und Zielort ist die
österreichische Festspielstadt Bregenz am Bodensee.
Auf den anspruchsvollen Strecken im Alpenvorland fühlen sich die
Fahrzeuge der tschechischen Traditionsmarke seit mehr als 110 Jahren
zu Hause. Denn bereits in den Pioniertagen des Automobils fuhren die
modernen Konstruktionen aus Mladá Boleslav bei Rallyes und Bergrennen
Siege ein - gleichzeitig etablierten sich die attraktiven
Serienmodelle auf dem österreichischen, deutschen und schweizerischen
Markt. Dort, wo diese drei Länder aneinander grenzen, findet seit
sechs Jahren die prestigeträchtige Bodensee Klassik statt. In diesem
Jahr geht es drei Tage lang über wunderschöne Strecken durch
Süddeutschland, das österreichische Bundesland Vorarlberg und das
Schweizer Appenzeller Land. Besonders reizvoll ist dabei der Wechsel
der Szenerie: Die historischen Fahrzeuge werden sich von der
lieblichen Bodensee-Kulisse bis auf echte Hochgebirgspassagen
vorkämpfen.
SKODA stellt sich dieser Herausforderung mit zwei besonders
populären Klassikern: einem offenen FELICIA aus dem Jahr 1961 und dem
beliebten Zweitürer SKODA 440, genannt 'SPARTAK' des Baujahrs 1957.
Beide Fahrzeuge haben bereits zahlreiche Oldtimerfahrten auf
europäischen und asiatischen Straßen absolviert.
Der SKODA 440 SPARTAK, direkter Vorgänger der zwischen 1959 und
1971 erstmals gebauten Modellreihe OCTAVIA, wurde 1957 gefertigt und
an einen Kunden im nordböhmischen Ústí nad Labem (Aussig)
ausgeliefert. Das SKODA Museum hat das Fahrzeug 1995 erworben und
grundlegend restauriert. Dabei wurde der SPARTAK in exakt der
Ausführung aufgebaut, in der das SKODA Werksteam den Typ 440 Ende der
1950er-Jahre bei tschechischen und internationalen Rallyes einsetzte.
In der Serienausführung produzierte der Motor mit einem Hubraum von
1.089 Kubikzentimetern eine Leistung von 40 PS (29,4 kW) und
beschleunigte die zweitürige Limousine auf bis zu 110 km/h.
Der türkisgrüne SKODA FELICIA aus dem Jahr 1961 steht für eine der
großen Erfolgsgeschichten von SKODA: Zwischen 1959 und 1964
entschieden sich fast 15.000 Kunden für eines der schicken Cabriolets
der Modellreihen FELICIA oder FELICIA SUPER - letztere war etwas
stärker motorisiert. Die Zweisitzer gehören zu den schönsten offenen
Fahrzeugen der ausgehenden 1950er- und frühen 1960er-Jahre. Als
besondere Merkmale gelten beispielsweise die charakteristischen
Heckflossen, die das Heck optisch verlängern und die Proportionen des
rund vier Meter langen Fahrzeugs wirkungsvoll abrunden. Der FELICIA
basiert technisch auf dem 440, erzielt dank Doppelvergaser jedoch
eine höhere Leistung von 50 PS (36,8 kW). Auch dank des geringen
Fahrzeuggewichts von 930 Kilogramm erreicht das Cabrio eine
Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Am Bodensee startet ein FELICIA
mit sportlicher Mittelschaltung - frühere Versionen besaßen statt des
Schalthebels auf dem Kardantunnel noch eine Lenkradschaltung. Das
SKODA Museum erwarb diesen FELICIA 1995 aus Privatbesitz. Nach seiner
Restaurierung glänzte er als Publikumsmagnet am SKODA Stand auf der
Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt 1998, wo er
Seite an Seite mit neuen Modellen der Marke die Blicke auf sich zog.
Die Bodensee Klassik wird in diesem Jahr zum sechsten Mal
ausgetragen und ist für Old- und Youngtimer bis zum Baujahr 1997
ausgeschrieben. Wegen der malerischen Landschaften, der sorgfältigen
Streckenauswahl, der guten Organisation und dem hochwertigen
Teilnehmerfeld zählt die Rundfahrt zu den beliebtesten
Oldtimerveranstaltungen der ersten Saisonhälfte. Auf mehr als 600
Kilometern erleben die Teams in den klassischen Cockpits die ganze
Bandbreite von steilen Passfahrten mit unzähligen Serpentinen über
atemberaubende Abfahrten in malerische Täler, die oft zu einer
dynamischen Gangart verführen.
Das erste der 180 gemeldeten Fahrzeuge startet in der Vorarlberger
Metropole Bregenz am Donnerstag, den 4. Mai, um 14 Uhr. Zwei Tage
später passieren die Old- und Youngtimer Samstagnachmittags am selben
Ort die Ziellinie.
Pressekontakt:
Andreas Leue
Teamleiter Motorsport und Tradition
Telefon: +49 6150-133 126
E-Mail: andreas.leue@skoda-auto.de
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Datum: 04.05.2017 - 14:45 Uhr
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