Keine Preisblase am Wohnungsmarkt (Deutsche Hypo-Studie)
ID: 1488305
sich fundamental erklären
Die zu beobachteten Preissteigerungen am deutschen
Wohnimmobilienmarkt sind im Wesentlichen durch fundamentale
Einflussgrößen erklärbar und deuten somit derzeit nicht auf die
Bildung einer spekulativen Preisblase hin. Zu diesem Ergebnis kommt
die heute erschienene Studie der Deutschen Hypo aus der Reihe "Global
Markets". Demnach wird die Nachfrage nach Wohnimmobilien sowohl durch
demografische und wirtschaftliche Entwicklungen als auch durch
finanzwirtschaftliche Faktoren, wie den deutlich gesunkenen Zinsen,
beeinflusst.
Der Preisanstieg ist außerdem darauf zurückzuführen, dass die Zahl
der Fertigstellungen von Wohnungen bis zum Ende des letzten
Jahrzehnts rückläufig war und somit der steigenden Nachfrage nur ein
unzureichendes Angebot gegenüber stand. Seit dem Tiefstwert in 2009
nehmen die Fertigstellungen wieder zu, wobei die regionale Verteilung
neuer Wohnungen sehr differenziert ist. Während in Flächenländern wie
Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz ein weiterer Rückgang zu
beobachten war, sind die Fertigstellungen in Großstädten wie Hamburg
und Berlin deutlich gestiegen. Dennoch wird der ermittelte
Neubaubedarf in einzelnen Metropolen kurzfristig nicht gedeckt,
sodass weitere Preissteigerungen möglich sind, heißt es in der
Studie.
"Die steigenden Preise setzen die Renditen unter Druck, sodass
auch Standorte im Umland großer Metropolregionen sowie
Universitätsstädte in den Investorenfokus rücken", erklärt Andreas
Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hypo. Dabei sei der
deutsche Wohnungsmarkt auch für ausländische Investoren sehr
attraktiv, da diese die deutschen Wohnimmobilien - trotz der
Preissteigerungen - zum Teil noch für unterbewertet halten. "Wir
gehen jedoch davon aus, dass die Fertigstellungen den Bedarf an
Wohnungen mittel- bis langfristig decken werden. Das wird die
dynamische Preisentwicklung abkühlen, auch in den Metropolregionen",
so Pohl.
Pressekontakt:
Carsten Dickhut (Leiter Kommunikation und Vorstandsstab)
Telefon: +49 511 3045-580 / Telefax: +49 511 3045-589
E-Mail: carsten.dickhut@deutsche-hypo.de
Original-Content von: Deutsche Hypothekenbank, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.05.2017 - 10:04 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1488305
Anzahl Zeichen: 2547
Kontakt-Informationen:
Stadt:
-------------------------------------------------------------- Direkt zur Studie http://
Kategorie:
Banken
Diese Pressemitteilung wurde bisher 221 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Keine Preisblase am Wohnungsmarkt (Deutsche Hypo-Studie)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsche Hypothekenbank (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Deutsche Hypo-Studie beleuchtet innovative Ansätze für die urbane Logistik Die innerstädtische Logistik gilt als Zukunftssegment und bietet hohes Marktpotenzial. Zu diesem Ergebnis kommt die neueste Studie der Deutschen Hypo mit dem Titel "City-Logistik - Konzepte für die letzte Meile
Weitere Mitteilungen von Deutsche Hypothekenbank
Zum vierten Mal in Folge: norisbank wird "Fairster Autofinanzierer" / "Fairzinst" - Warum null Prozent auch manchmal teuer werden können ...
Deutschlands Autokäufer haben wieder abgestimmt und entschieden: Die norisbank ist zum vierten Mal in Folge "Fairster Autofinanzierer". Das ergab eine Studie von Focus-Money, Ausgabe 11/2017, und ServiceValue. Als eine von zwei klassischen Banken im Ranking konnte sich die norisbank i
Postbank Forum "Digitalisierung" auf dem G DATA Campus in Bochum / Digitale Transformation verändert Zusammenarbeit zwischen Banken und Mittelstandskunden ...
Die digitale Transformation ist eine der zentralen Herausforderungen, der sich Unternehmen und der Bankensektor stellen müssen: So das Kredo des Postbank-Forums "Digitalisierung", das am 27. April 2017 auf dem G DATA Campus in Bochum stattfand. Wie Unternehmen sich aufstellen sollten
4. Santander Stipendiatentag: Förderung zum Anfassen (FOTO) ...
- Einladung in Unternehmenszentrale in Mönchengladbach - Karrieretipps vom Vorstandsvorsitzenden der Santander Consumer Bank AG Zahlreiche von Santander geförderte Studierende folgten erneut der Einladung von Santander Universitäten zum Stipendiatentag. Die inzwischen vierte Ausg
"Zukunftswerkstatt Filiale" stärkt operatives Geschäft von Sparkassen und Banken ...
Die Zeiten für Sparkassen und Filialbanken sind alles andere als leicht: Dauerhaft niedrige Zinsen, ein immer engeres Korsett aus Regulatorik und der steigende Wettbewerbsdruck machen der Branche zu schaffen. Zudem macht die Digitalisierung auch vor der Finanzbranche keinen Halt, immer mehr Kunde




